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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Warum hat Sachsen kein Gefahrtiergesetz?

Polizei-Pressemeldung 05.09.2019 17:43 Uhr - (MS) - Die in Herne entflohene Kobra wurde am Freitagnachmittag gefunden und kurze Zeit später auch gefangen! Von der ausgebüxten giftigen Schlange in Herne fehlte zunächst tagelang jede Spur. Der Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren Spezialisten soll sich zwischen 50 bis 100.000 Euro belaufen. Wie ist eigentlich die Reglung für eine Haltung von Giftschlangen in Sachsen und da zum Beispiel in Dresden?

Wissen sie, ob ihr Nachbar Giftschlangen hält? Nun in Sachsen gibt es kein Gefahrtiergesetz oder eine Gefahrentierverordnung. Peta fordert seit langen ein solches Gesetz, das ein Halten von gefährlichen Tieren regelt. Doch Sachsen steht mit dem fehlenden gesetz nicht alleine da.

MeiDresden.de wollte wissen, wie es in Dresden ist. Der Geschäftsbereich Ordnung und Sicherheit (Ordnungsamt) antwortet auf achfrage von MeiDresen.de wie folgt: "In Dresden ist die Haltung solcher Tiere im § 8 der Polizeiverordnung über eine Anzeigepflicht des Halters bei der zuständigen Behörde geregelt.

Weiter sagte sie zu der Anzeigepflicht beim Halten von Raubtieren, Gift- und Riesenschlangen und anderen gefährlichen Tieren:" Der/die Halter/-in von Raubtieren, Gift- und Riesenschlangen und anderen gefährlichen Tieren, die durch ihre Körperkräfte, Gifte oder ihr Verhalten Personen gefährden können, haben das Halten der Tiere der Landeshauptstadt Dresden anzuzeigen. Dies steht im § 8 der Polizeiverordnung. Die Vorschriften des GefHundG, die hierzu erlassene Verordnung und der § 121 OwiG in der jeweils gültigen Fassung bleiben unberührt.




 

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