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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Fortsetzung der Streiks im Einzelhandel in Sachsen

MeiDresden.de  17.08.2017  12:16 Uhr - Am Domnnerstag rief verd.i erneut die Beschäftigten von Esprit, H&M in Dresden und Görlitz dem Kaufland Nickern und IKEA Dresden auf, gegen den fehlende Tarifabschluss zu streiken. Zahlreiche Beschäftigte waren am IKEA Dresden dabei um auf die Missstände aufmerksam zu machen.Solange es keinen Tarifabschluss gibt, wird es weitere Streiks im Einzel- und Versandhandel in Mitteldeutschland geben“, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. Auch am Freitag wird der Streik fortgesetzt.



„Die Beschäftigten haben sich über das Arbeitgeberangebot sehr geärgert. Das Angebot mit einer Erhöhung von 1,5 % ab 1.8.2017 und 1 % ab 1.6. 2018 würde einen Reallohnverlust bedeuten. Die Umsätze im Einzelhandel boomen, die Arbeitsbelastung hat erheblich zugenommen, doch die Arbeitgeber weigern sich Löhne und Gehälter angemessen zu erhöhen“, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

„Die Weigerung der Arbeitgeber, für die Allgemeinverbindlichkeit einzutreten, ist nicht nachvollziehbar. Nur 25 % der Beschäftigten fallen unter den Tarif-vertrag, das ist eine große Ungerechtigkeit“, so Streikleiterin in Hildburghausen Martina Koziol.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

„Wir meinen die Forderung nach einer stärkeren Anhebung der unteren Gruppen und eine zusätzliche Zahlung nur für Gewerkschaftsmitglieder sehr ernst. Die Arbeitgeber sind bei diesen Punkten überhaupt nicht verhand-lungsbereit, deswegen rufen wir die Beschäftigten zum Streik auf und wir werden die Streiks an anderen Orten in den nächsten Tagen fortsetzen“, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Ver.di fordert für die 260.000 Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen:

•    Anhebung der Gehälter und Löhne um 6 % zum 1. Juni 2017
•    50 € Vorweganhebung in den beiden unteren Gehalts- und Lohngrup-pen
•    100 € höhere Ausbildungsvergütungen
•    ver.di – Mitglieder sollen zusätzlich 300 € jährlich bekommen
•    Die Tarifverträge sollen für alle gelten.
•    Der Tarifvertrag soll für 12 Monate abgeschlossen werden

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