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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - In der Krise Hilfe suchen

MeiDresden.de  05.09.2019  12:50 Uhr - Im Jahr 2017 nahmen sich in Deutschland 9 241 Menschen das Leben. In Sachsen waren es 475 Männer und 136 Frauen. Im gleichen Jahr starben in Dresden 54 Männer und 25 Frauen durch Suizid – Zahlen, die verdeutlichen, wie wichtig es ist, Menschen zu helfen, die nicht mehr wissen, wie es weitergeht. Zeitlich passend zum Weltsuizidpräventionstag, der weltweit am 10. September begangen wird, hat der Psychosoziale Krisendienst des Gesundheitsamtes den jährlichen Dresdner Wegweiser für Krisen- und Notsituationen aktualisiert.

Dieser hat Hilfsangebote für Menschen in unterschiedlichen Krisensituationen zum Inhalt und erscheint als Beilage des Dresdner Amtsblattes Nummer 36/2019 am 5. September 2019. Zudem ist er online unter www.dresden.de/krisenwegweiser abrufbar. Aufgelistet sind beispielsweise Bereitschaftsdienste, Notfallambulanzen und Beratungsstellen. Diese Einrichtungen helfen bei medizinischen, psychischen und psychosozialen Notfällen und Krisen. Außerdem stehen im Wegweiser weiterführende und spezifische Angebote.

Foto: - Symbolfoto -

 

Der psychosoziale Krisendienst hat eine kleine Materialsammlung unter dem Thema „Suizid und Suizidalität“ erarbeitet, die ebenfalls Bestandteil des Wegweisers ist. Diese Sammlung enthält neben allgemeinen Informationen zum Verständnis der suizidalen Problematik konkrete Hinweise für Betroffene, Angehörige und Hinterbliebene. Am Ende des Krisenwegweisers befinden sich Informationen zum „Umgang mit Suizidgefährdung“. Hier finden Betroffene und Angehörige Verhaltenshinweise und Adressen professioneller Hilfsangebote. Online können diese Informationen unter www.dresden.de/suizidpraevention heruntergeladen werden.

Vielfältige Angebote in Dresden
In Dresden gibt es ein umfangreiches professionelles Angebot zur Suizidprävention. Dazu gehört der Sozialpsychiatrische Dienst – ein ambulantes Angebot für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige. Der Psychosoziale Krisendienst ist eine psychologische Beratungsstelle für Menschen in seelischen Krisen- und Notsituationen.
Darüber hinaus bieten unter anderem die psychiatrischen Krankenhäuser, das Dresdner Krisentelefon „Telefon des Vertrauens“ und die Telefonseelsorge umfassende Hilfen in Form von Beratung, Information und Behandlung. 2017 wurde zudem das „Netzwerk zur Suizidprävention Dresden“ (NeSuD) gegründet. Dieses hat unter anderem die psychischen Belastungen und Suizidalität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema.

Weitere Informationen via Internet:
www.dresden.de/krisenwegweiser
www.dresden.de/suizidpraevention
www.dresden.de/seelische-gesundheit
www.welttag-suizidpraevention.de

 

Psychosozialer Krisendienst

Wir beraten Erwachsene vertraulich, kurzfristig, kostenfrei, ohne Überweisungsschein und ohne Chipkarte.

■    in akuten Belastungssituationen und bei Suizidgefährdung
■    bei Krisen durch schwierige Lebensumstände
■    bei Partnerschafts- und Familienkonflikten

■    bei Trennung und Scheidung
■    in Überforderungssituationen in Familie, Umfeld und Arbeit
■    nach traumatischen Ereignissen
■    nach Verlusterfahrungen
■    bei der Suche nach weiter-führenden Angeboten

Unser Team besteht aus Psychologinnen und Psychologen.

Wir bitten um telefonische Anmeldung.

Telefonische Sprechzeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 11 Uhr
Telefon (03 51) 4 88 53 41

Unsere Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag
8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Freitag 8 bis 14 Uhr

Hier finden Sie uns: Gesundheitsamt Psychosozialer Krisendienst Ostra-Allee 9, 2. OG 01067 Dresden
Haltestellen: Postplatz, Zwingerteich

www.dresden.de/seelische-gesundheit
Täglich von 17 bis 23 Uhr können Sie auch die telefonische Krisenberatung durch das Telefon des Vertrauens unter (03 51) 8 04 16 16 nutzen.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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