Es ist eine Schrittweise Ausweitung des Winterdienstes auf Radwegen ab der Wintersaison 2021/2022 geplant, Das teilte die Landeshauptstadt Dresden mit.

Zahlreiche Dresdnerinnen und Dresdner möchten auch im Winter mobil per Fahrrad sein, auf dem Weg zur Arbeit, zur Uni oder sonstigen Zielen. „Umweltfreundliches Radfahren soll auch bei Winterwetter sicher möglich sein“, sagt Simone Prüfer, die neue Leiterin des Straßen- und Tiefbauamtes. Deshalb plant sie in den nächsten Winterperioden die schrittweise Ausweitung des Winterdienstes im Dresdner Radverkehrsnetz. Die Vorbereitungen hierfür laufen schon jetzt. So müssen umfangreiche Winterdienst-Tourenpläne erstellt, Räum- und Streutechnologien optimiert, Ausschreibung und Vergabe vorbereitet werden für die Saison 2021/2022.

 Schrittweise Ausweitung des Winterdienstes auf Radwegen geplant   Foto: Frank LooseSchrittweise Ausweitung des Winterdienstes auf Radwegen geplant Foto: Frank Loose

Ziel ist die Räumung von etwa 160 Kilometern an Radwegen. Insbesondere zentrale Routen in der Innenstadt sollen dann lückenlos erschließbar sein – unter anderem zur Technischen Universität Dresden, zum Universitätsklinikum Dresden und zum Bahnhof Dresden-Neustadt. Das Straßen- und Tiefbauamt rechnet für die Umsetzung mit zusätzlichen Kosten von 250.000 Euro jährlich. Da diese Mittel im laufenden Haushalt noch nicht zur Verfügung stehen, wird das Netz schrittweise ausgeweitet.

Bisher werden bereits 50.000 Quadratmeter kombinierte Geh- und Radwege – unter anderem an der Bautzner Straße, Teplitzer Straße, Königsbrücker Straße, Nossener Brücke und Flügelwegbrücke – winterdienstlich betreut. Entlang der Fahrbahnen verlaufende Radwege räumt und streut der Winterdienst in dieser Saison auf 53 Kilometern. Geplant ist für diese eine gleichzeitige Räumung von Fahrbahn und Radwegen.

Schrittweise Ausweitung des Winterdienstes auf Radwegen geplant   Foto: Frank LooseSchrittweise Ausweitung des Winterdienstes auf Radwegen geplant Foto: Frank Loose

Vor allem für den Winterdienst auf baulich getrennten Fahrradwegen sind die derzeitig laufenden Planungen wichtig. Diese können nicht durch Fahrzeuge des Fahrbahn-Winterdienstes geräumt und gestreut werden, sondern müssen von kleineren Fahrzeugen in separaten Touren betreut werden. Örtliche Gegebenheiten machen unter Umständen ein manuelles Räumen und Streuen notwendig. Dies wird zum Teil schon realisiert, beispielsweise auf dem Elberadweg. Hier räumt und streut der Winterdienst die südliche Elbseite ab Steinstraße bis zum Blauen Wunder und die nördliche Elbseite von der Waldschlößchenbrücke bis zur Molenbrücke.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden