Dresden. Das Blockhaus an der Augustusbrücke, wurde vollständig entkernt. Sachsen will hier sein "Archiv der Avantgarden" unterbringen. 2022 soll der Bau fertig sein.

Das Blockhaus an der Augustusbrücke, wurde vollständig entkernt. Sachsen will hier sein "Archiv der Avantgarden" unterbringen. 2022 soll der Bau fertig sein. Wie der Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, SIB auf Nachfrage sagte, sind die Abbrucharbeiten beendet und die Baustelle läuft planmäßig. Weiter fügte der SIB hinzu: "Mit dem Rohbau wurde begonnen. Die Spezialtiefbauarbeiten zur Verstärkung der unter den Außenwänden vorhandenen Fundamente und die Betonage der Bodenplatte sind erfolgt.

 Dresdner Blockhaus wird zum "Archiv der Avantgarden"  Foto: MeiDresden.deDresdner Blockhaus wird zum "Archiv der Avantgarden" Foto: MeiDresden.de

Dresdner Blockhaus wird zum "Archiv der Avantgarden"  Foto: MeiDresden.deDresdner Blockhaus wird zum "Archiv der Avantgarden" Foto: MeiDresden.de

Die erdberührten Außenbände wurden abgedichtet und werden nun wieder mit Erdreich angefüllt. Im Inneren des Gebäudes ist man dabei, zur Hochwassersicherheit des Blockhauses die „Weiße Wanne“ zu betonieren. Dazu wird auf dem Rohfußboden und an den Wänden umlaufend wasserundurchlässiger Beton eingebracht, so dass die Elbe bei Hochwasser nicht in den Keller eindringen kann".

Dresdner Blockhaus wird zum "Archiv der Avantgarden"  Foto: MeiDresden.deDresdner Blockhaus wird zum "Archiv der Avantgarden" Foto: MeiDresden.de

Dresdner Blockhaus wird zum "Archiv der Avantgarden"  So soll es einmal ausschauen   Foto: MeiDresden.deDresdner Blockhaus wird zum "Archiv der Avantgarden" So soll es einmal ausschauen Foto: MeiDresden.de

Das Blockhaus ist eines der bedeutendsten Gebäude im historischen Zentrum von Dresden am Ufer der Elbe. Es wurde vom französischen Architekten Zacharias Longuelune entworfen und 1732 erbaut. Nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde es zwischen 1975 und 1982 nach seinem ursprünglichen Entwurf wieder aufgebaut.