Ganz aktuell und noch bis Januar fragen die DB Regio AG und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) nach der Meinung der Fahrgäste in der S-Bahn.

Ganz aktuell und noch bis Januar fragen die DB Regio AG und der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) nach der Meinung der Fahrgäste in der S-Bahn. Im Rahmen eines Pilotprojektes kommt dabei erstmals die Software-Lösung tucatap des Dresdner Start-ups ByteBuzzer zum Einsatz. Statt Fragebogen und Kreuzen können die Fahrgäste ihre Antworten mit Emojis geben. Ziel ist es, den Kundenkontakt auf unterhaltsame Art zu verbessern.

Emojis sagen mehr als Worte - DB Regio und VVO fragen Fahrgäste auf neuem Weg nach ihrer Meinung  Foto: MeiDresden.deEmojis sagen mehr als Worte - DB Regio und VVO fragen Fahrgäste auf neuem Weg nach ihrer Meinung Foto: MeiDresden.de

Die aktuellen Umfragen funktionieren einfach und schnell: In den Zügen der S-Bahn Dresden hängen QR-Codes, die die Fahrgäste mit ihren Smartphones scannen. Ohne weitere Installation und völlig anonym landen sie auf der Startseite der Umfrage. Über maximal fünf Klicks möchten die Partner ein Meinungsbild der Fahrgäste, wöchentlich wechselnd, mal zur Fahrt, mal zu Informationsquellen oder auch aktuellen Themen gewinnen. „Das große Plus von tucatap ist seine einfache Bedienung und universelle Einsetzbarkeit in Verbindung mit Gamification-Elementen für klassische Umfragen und die einfache Kommunikation mit unseren Fahrgästen. Dies eröffnet uns neue Wege der digitalen Kommunikation. Wir wollen den Pilotzeitraum nutzen, um die Annahme dieses neuen Kanals bei unseren Fahrgästen zu testen“, erklärt Sisi Zheng, Leiterin Fahrgastmarketing von DB Regio Südost.

Die Deutsche Bahn führt über ihre Immovationschmiede DB mindbox zusammen mit ByteBuzzer im Rahmen eines 100-Tage Programms einen Test der Software nun erstmals in Dresden durch. Mit seinem spielerischen und unterhaltsamen Ansatz möchte tucatap die Hemmschwelle der Fahrgäste senken, mit der Bahn in Kontakt zu treten. Das Projekt ist daher wichtig, um die Akzeptanz zu testen und das Angebot perspektivisch weiter auszubauen: sei es für Pendler mit der Möglichkeit, Verbesserungen anzuregen oder für junge Fahrgäste, die mit wenigen Klicks spielerisch Neues lernen können.

„Für den VVO sind besonders die Fragen zu Tickets, aber auch zur Nutzung von Medien wie Apps, Kundenmagazinen und Internetseiten oder zur Baustellenkommunikation von Interesse“, erläutert Gabriele Clauss, Marketingleiterin beim VVO. „Durch die raschen Auswertungsmöglichkeiten erhalten wir eine Meinungstendenz zu diesen Themen und können unsere Kommunikation kundenorientierter gestalten. Wir freuen uns, dass die DB dieses Dresdner Produkt hier vor Ort testet und sind gespannt, wie es angenommen wird.“

Quelle: VVO