Dresden. Ein Netz von MOBIpunkten im Stadtgebiet verbindet Carsharing und Bikesharing mit dem ÖPNV. Bis Anfang 2021 wird es 30, bis Ende 2022 über 60 neue geben

Ein Netz von MOBIpunkten im gesamten Stadtgebiet verbindet Carsharing und Bikesharing mit dem ÖPNV. Wer ein Elektroauto wählt, findet vor Ort auch E-Ladesäulen. Die Angebote der MOBIpunkte entwickeln Landeshauptstadt Dresden und Dresdner Verkehrsbetriebe gemeinsam mit den privaten Akteuren teilAuto und Nextbike dynamisch und kundenfreundlich weiter. Bis Anfang 2021 wird es 30 neue MOBIpunkte geben, Ende 2022 werden es über 60 sein. Der Themenstadtplan zeigt den Planungs- und Umsetzungsstand der MOBIpunkte und die jeweiligen Angebote. Bereits an sieben Standorten, beispielsweise Pirnaischer Platz, Bahnhof Mitte und Fetscherplatz, sind öffentliche Luftpumpen vorhanden. 

Mehr MOBIpunkte, Bike+Ride und Ladesäulen geplant - MOBIpunkt Königsbrücker Platz   Foto: Frank LooseMehr MOBIpunkte, Bike+Ride und Ladesäulen geplant - MOBIpunkt Königsbrücker Platz Foto: Frank Loose

Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn sagt: „In Zeiten von Klimakrise und überwärmter Innenstädte ist eine stadtverträgliche CO2-arme Mobilität unverzichtbar. Individuelle Mobilität ohne eigenes Auto heißt das Ziel. Die Angebote von Bike- und Carsharing in Verbindung mit dem ÖPNV machen sie möglich. Dazu hält der Themenstadtplan viele aktuelle Informationen bereit.“

Der Themenstadtplan informiert auch über Bike+Ride, die Verknüpfung von Fahrrad und ÖPNV. An vielen Übergangsstellen zum ÖPNV gibt es überdachte Abstellanlagen, von denen viele nicht mehr zeitgemäß sind. Der Themenstadtplan zeigt den nach dem Radverkehrskonzept geplanten Ausbau an. Besonders an den großen Bahnhöfen sind Radparkhäuser mit einem Service rund ums Rad vorgesehen.

MOBIpunkt Alaunpark   Foto: Frank LooseMOBIpunkt Alaunpark Foto: Frank Loose

Als nächsten Schritt installiert das Straßen- und Tiefbauamt im Jahr 2021 insgesamt 76 Fahrradeinstellmöglichkeiten an den Bahnhöfen Dresden-Pieschen und Dresden-Trachau. Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn sagt: „Im Sinne einer nachhaltigen Mobilität ist das Fahrrad eine wichtige und interessante Alternative. Wir arbeiten daran, Radfahren in Dresden sicherer zu machen und bauen Zug um Zug durchgängige Radrouten aus. Sichere Abstellmöglichkeiten gehören dazu.“

Viele MOBIpunkte sind mit elektrischer Ladeinfrastruktur ausgerüstet. Für Dresdnerinnen und Dresdner, die planen, ein E-Auto zu kaufen, baut die Landeshauptstadt Dresden ein Angebot im öffentlichen Raum aus. Der Themenstadtplan zeigt nicht nur die Lage an, sondern auch den Typ der verfügbaren Stecker und die Ladeleistung. An den Ladesäulen können privat und gewerblich genutzte Fahrzeuge, also auch Taxis, geladen werden.

Der Themenstadtplan befindet sich unter stadtplan.dresden.de

Quelle: Landeshauptstadt Dresden