Breitenau (ots) Am 2. Februar 2021 kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der Bundesautobahn 17 mehrere Personen.

Die Überprüfungen der acht Insassen fanden auf dem Rastplatz "Am Heidenholz" statt. Im Kleintransporter befand sich neben den weiteren Insassen, eine serbische Staatsangehörige (42 Jahre), als Mitreisende. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wurde unter anderem bekannt, dass die Frau aus Serbien die Einreisevoraussetzungen für das Bundesgebiet nicht erfüllte. Sie hatte einen Asylantrag beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gestellt, welcher als unbegründet abgelehnt wurde. Die Behörde erließ weiterhin ein befristetes Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik Deutschland bis Mai 2021. Die Serbin wurde wenige Stunden später nach Tschechien zurückgewiesen.

Vier Stunden später ergab eine polizeiliche Kontrolle auf der A17 an der Anschlussstelle Pirna, dass ein Rumäne (24 Jahre) mit zwei nationalen Haftbefehlen gesucht wurde. Die Amtsgerichte in Hamburg verurteilten im Jahr 2019 den Gesuchten wegen Diebstahls. Die Geldstrafen in Höhe von 2667.64 EUR konnte er nicht begleichen und wird die nächsten 77 Tage in Haft verbleiben.

Weitere fünf Stunden später erfolgte unter anderem eine Insassenüberprüfung von bulgarischen Staatsangehörigen (51 und 31 Jahre) am Rastplatz der A17. Im Fahrgastraum des Transporters befanden sich neben den zwei Bulgaren noch drei Hundewelpen, als Mitfahrer. Die Ladung im Mercedes-Benz war durch die kleinen Mitfahrer mit Hundekot und Urin stark verschmutzt. Die Welpen waren zu jung und die Tierausweise waren fehlerhaft ausgefüllt. Die Bulgaren müssten eine Sicherheitsleistung von 250 EUR hinterlegen und die Bundespolizei stellte die kleinen Vierbeiner sicher. Sie alle befinden sich jetzt in Obhut eines Tierheimes.


Quelle: Bundespolizei

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