Nach erfolgten Warnstreiks und einer klaren Fristsetzung durch ver.di sind die Arbeitgeber an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. In der fünften Verhandlungsrunde am 25. März wurden intensive Gespräche geführt. Ein neues Angebot der Arbeitgeber gab es jedoch nicht. Die Arbeitgeberseite hat zugesichert, in der sechsten Verhandlungsrunde am 2. April, ein neues, offizielles Angebot vorzulegen. Die ver.di-Tarifkommission wird vorsorglich Anfang nächster Woche über weitere Maßnahmen nach der Verhandlungsrunde beraten. Der Verhandlungsführer von ver.di, Sven Vogel erklärte: „Die Fahrgäste können bis zum 2. April davon ausgehen, dass es zu keinen weiteren Warnstreiks kommt. Wir geben den Arbeitgebern damit bewusst Zeit, ein ernsthaftes und tragfähiges Angebot vorzulegen.“
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Sollte jedoch auch in der nächsten Verhandlungsrunde kein Abschluss erzielt bzw. kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt werden, ist ab dem 3. April 2026 mit weiteren, auch ausgedehnten Streikmaßnahmen zu rechnen.
Es liegt nun an den Arbeitgebern, eine weitere Eskalation zu vermeiden.
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Die AVN-Tarifverträge der Gruppe Sachsen finden für folgende Unternehmen Anwendung:
Regionalverkehr Westsachsen (Zwickau), ETP Chemnitz, Regionalverkehr Erzgebirge, Regiobus Mittelsachsen, Verkehrsgesellschaft Meißen, DVS Dresden, Regionalverkehr Sächsische Schweiz–Osterzgebirge, Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda, Regionalbus Oberlausitz, Görlitzer Verkehrsbetriebe, Omnibusverkehr Oberlausitz sowie DB Regio Bus Ost (Zittau).
Quelle: ver.di