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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - An der Staustufe Střekov, wo der Elb-Pegel gesteuert wird

MeiDresden.de  26.07.2018  14:30 Uhr - (MS) - An der Elbe leben und arbeiten heisst auch mit ihr umzugehen. Leidtragende bei Hoch- oder Niedrigwasser sind die Berufsschiffer und Schlepper-Kapitäne. Sie müssen sich der jewaligen Wettersituation anpassen. Bei 55 cm in Dresden wird es langsam knapp für die Schiffe. Ab und zu werden die großen Tore der Masaryk-Staustufe bei Usti nad Labem geöffnet. Bis das Wasser in Dresden ist, kann es bis zu 20 Stunden dauern. Seit 82 Jahren bändigt das Doppelkammer-Schleusen-Kraftwerk die Elbe.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Die Labe wie sie in Tschechien genannt wird entspringt im Riesengebirge und bis zur Grenze bei Schmilka sind es etwa 280 Kilometer. Nach 1091 Kilometer mündet die
Labe/Elbe in die Nordsee. Die am Fuße des Schreckensteins gelegene Masaryk-Schleuse kann man als Fußgänger oder Radfahrer queren und sich das Bauwerk einmal ansehen. Vom Bahnhof in Usti nad Labem kommt man mit den Linien 17/27 zur Schleuse.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Auf der Schleuse Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

An der Schleuse entscheidet sich das Schicksal des Elb-Pegels. Um die Schiffafhrt in Tschechien aufrecht zu halten hat das Land mehrere Staustufen in die Labe, wie sie im Nachbarland heisst, gesetzt.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

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Die Masaryk-Schleuse ist die letzte auf Tschechischen Gebiet. Sie wurde in den Jahren 1923-1936 mit dem Ziel, den Fluss schiffbar zu machen erbaut. Sie ist die größte an der tschechischen Elbe. Der Stausee vor der Schleuse ist rund 20 Kilometer lang und hat ein Fassungsvermögen von rund 16 Millionen Kubikmeter Wasser. Gesteuert wird die Schleuse in Hradec Králové. Zu besonderen Anlässen in Dresden wird die Schleuse geöffnet, damit die Schiffahrt in Dresden nicht auf dem trockenen sitzt.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

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