MeiDresden.de  24.03.2020  09:20 Uhr - Am 29.März 2020 wird die Uhr um eine Stunde vor gestellt und damit von Winterzeit auf Sommerzeit die Zeit angepasst. Die Zeitumstellung findet Nachts um 02:00 Uhr auf 03:00 Uhr statt. Die Zeitumstellung wurde in Deutschland 1980 eingeführt. Ein Grund ist die bessere Nutzung des Tageslichts zur Einsparung von Energie. Wir verlieren also eine Stunde Schlaf und  Abends ist es nach der Zeitumstellung auf Sommerzeit wieder eine Stunde länger hell.

Für viele Bürger ist die Zeitumstellung eine lästige und teilweise körperlich und psychisch belastende Angelegenheit. Über den Sinn und den Unsinn, die Uhr zweimal im Jahr auf Sommer- oder Winterzeit zu stellen, wurde bereits mehrfach diskutiert. Nach Beschluss des EU-Parlaments soll die Zeitumstellung 2021 abgeschafft werden.

Ende März werden die Uhren auf die Sommerzeit umgestellt. Die EU-Kommission hat 4,6 Millionen Europäer befragt, ob das auch zukünftig so sein soll. 84 Prozent der Teilnehmer sagten Nein. Auch die EU-Kommission will die Regelung nun kippen. Was würde das für Deutschland und seine Wirtschaft bedeuten?

Darüber sprechen wir mit Robin Kunst. Er ist Referent für Mobilität und Logistik beim Bundesverband der Deutschen Industrie. Herr Kunst, wie steht die Wirtschaft zum drohenden Aus der Sommerzeit?