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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Mobilisierung für Klimastreik in Dresden - Behinderungen im Straßen- und ÖPNV!
+++ Landkreise beschließen für 2020 Fahrpreiserhöhung - Dresden enthielt sich der Stimme +++ Mehr dazu hier: Zur Newsmeldung +++

MeiDresden.de  20.09.2019  09:40 Uhr - Auch in Dresden wird es den globalen Klimastreik geben. Geplant sind zwei Routen durch die Stadt. Alle beginnen 11:55 Uhr. Einmal am HBF DD und am Alaunplatz. Die Polizei geht von teils massiven Behinderungen aus. Beide Demozüge wollen sich GEGEN 13:30 Uhr am Straßburger Platz treffen um dann gemeinsam über den Neumarkt zum Landtag zu ziehen. In 150 Ländern, in 500 Städten Deutschlands gehen die  Menschen für einen gerechten und wirksamen Klimaschutz auf die Straßen. Auch Erwachsene, Vereine, Gruppen und  Bündnisse werden mitlaufen.

Foto: Frank Loose

„Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis rufen wir alle auf, am 20. September gemeinsam mit Fridays For Future auf die Straße zu gehen. Gemeinsam fordern wir: Klimaschutz jetzt!“, hieß es aus dem Bündnis. „Schließen Sie sich den Demonstrationen von Fridays For Future in Ihrer Nähe an und unterstützen Sie die jungen Menschen bei ihrem Protest für eine Zukunft ohne Klimakrise. Denn ihre Warnungen und Forderungen sind berechtigt. Wenn Jung und Alt jetzt zusammenstehen, können wir die Regierung zum Handeln treiben.“

Foto: MeiDresden.de

Im Bündnis engagieren sich Umwelt-, Wohlfahrts-, Kultur- und Entwicklungsverbände, Kirchen, Klimaschutzinitiativen, Vereine und soziale Bewegungen. Auch Unternehmen und Gewerkschaften mobilisieren zur Teilnahme. Fridays For Future hatte alle Menschen zu einem weltweiten Klimastreik aufgerufen: „Viele Erwachsene haben noch nicht verstanden, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können. Das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit.“

Foto: Frank Loose

Am Tag des Klimastreiks will das Klimakabinett der Bundesregierung über die nächsten Schritte in der Klimapolitik entscheiden. Mit den Beschlüssen reist Bundeskanzlerin Merkel wenige Tage später zum UN-Sondergipfel nach New York, um sie der internationalen Gemeinschaft vorzustellen. Das Bündnis kritisiert: „Bisher hat die Bundesregierung versagt und liefert statt einer ambitionierten Klimaschutzpolitik nur Worte, denen keine Taten folgen.“ Tatsächlich sinken die atmosphärischen Treibhausgas-Konzentrationen nicht, sondern steigen. Wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, droht eine Klimakatastrophe, die nicht mehr aufzuhalten ist.

Foto: Frank Loose

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