MeiDresden.de  28.02.2019  16:45 UhrIm Zoo Dresden hat es weiblichen Nachwuchs bei den Goldtakine gegeben. Es ist seit Beginn der Züchtung im Jahr 2013 bis jetzt die sechste Nachtzucht. Das kleine Weibchen mit dem Namen Banjong wurde am 20. Februar in der Mittagszeit auf der Anlage geboren und lenkte damit von der ersten Minute die Aufmerksamkeit aller anwesenden Besucher auf sich. Die Geburt verlief reibungslos und Mutter Chengdu, die bereits drei Jungtiere erfolgreich aufzog, kümmert sich sofort mit viel Geduld um den kleinen Familienzuwachs.


Die Goldtakingruppe im Zoo Dresden ist damit erstmals auf sechs Tiere angewachsen, denn neben dem Männchen Shen (Vater von Banjong), den beiden erwachsenen Weibchen Chengdu und Joko lebt auch noch der Nachwuchs vom letzten Jahr, die beiden Männchen Aang und Aiguo, auf der Anlage.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

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Goldtakine stammen ursprünglich aus der zentralchinesischen Provinz Shaanxi im Qinling-Gebirge, wo derzeit nur noch etwa 6.000 Tiere leben. Sie genießen in ihrem Heimatland denselben Schutzstatus wie die Großen Pandas, mit dem sie sich auch den Lebensraum teilen. Die Zucht in Zoos ist daher als besonders wichtig anzusehen. Der Zoo Liberec war der erste Zoo außerhalb Asiens, dem es 2002 gelang, erstmals Goldtakine aus China zu erhalten. Mittlerweile gibt es acht europäische Zoos, die diese seltene Tierart zeigen.

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