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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Hellerau: Neuer Sperrbezirk wegen Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut der Bienen

MeiDresden.de  25.06.2019  13:00 Uhr - In Dresden-Hellerau ist ein Ausbruch der Amerikanische Faulbrut der Bienen amtlich festgestellt worden. Auf der Grundlage der Bienenseuchen-Verordnung vom 03.11.2004 (BGBl. I, S. 2738) wurde ein Sperrbezirk gemäß § 10 der Verordnung gebildet. Der Sperrbezirk umfasst Dresden-Hellerau (Karte siehe www.dresden.de/faulbrut, Amerikanische Faulbrut der Bienen ).

Für alle Imker im Sperrbezirk gilt:

1. Alle Bienenvölker und Bienenstände sind umgehend amtlich auf Faulbrut zu untersuchen. Alle Imker im genannten Sperrbezirk haben sich unverzüglich im Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Landeshauptstadt Dresden zu melden (Telefon 0351-4050511), soweit dies nicht bereits geschehen ist. Die Untersuchungen werden in Abhängigkeit vom Ergebnis der ersten Untersuchung frühestens nach zwei Monaten, spätestens nach neun Monaten wiederholt.

- Symbolfoto -

2. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden.

3. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wachsabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden.    Dies gilt nicht für Wachs, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, wenn sie an wachsverarbeitende   Betriebe, die über die erforderliche Einrichtung zur Entseuchung des Wachses verfügen, unter der Kennzeichnung „Seuchenwachs“ abgegeben werden. Dies gilt gleichfalls nicht für Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist. Honig aus den Bienenvölkern ist für den menschlichen Verzehr ohne Einschränkungen verkehrsfähig.
        
4. Bienenvölker dürfen nicht in den Sperrbezirk verbracht werden.

Die angeordneten Schutzmaßnahmen werden erst nach Abschluss der Untersuchungen durch das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt der Landeshauptstadt Dresden aufgehoben.
Die unserem Amt bekannten Imker im Sperrbezirk werden einzeln angeschrieben und es wird ihnen mitgeteilt, welche Maßnahmen im Einzelfall notwendig sind.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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