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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - "Müllkunst" soll auf Elbwiesenproblem aufmerksam machen

MeiDresden.de  11.07.2019  13:00 Uhr - Der Dresdner Künstler Thomas Judisch setzt dem Müll ein Denkmal, der häufig die Elbwiesen „schmückt“. Pappteller, Plastikbesteck und Coffee-to-go-Becher – was eigentlich für die Deponie bestimmt ist, gießt er in Bronze und stellt sie dort aus, wo Abfälle viel zu selten landen: Auf den Mülleimern am Neustädter Elbufer zwischen Japanischem Palais und dem Fähranleger der Johannstädter Elbfähre. MeiDresden.de  schaute am Donnerstagmorgen am Elbufer vorbei und siehe da, Müll neben dem Behälter.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Mit seinen Skulpturen unter dem Titel „Curry Royal“ macht der Künstler auf die Vermüllung am Elbufer aufmerksam. Die Aktion unterstützt die städtische Kunstkommission mit rund 4 500 Euro. Vorerst für drei Jahre sind die fünf Plastiken an den Papierkörben zu sehen. „Als Mitglied der Dresdner Kunstkommission freue ich mich besonders über die Installationen. Sie machen auf außergewöhnliche  Weise auf das Thema Vermüllung im öffentlichen Raum aufmerksam und leisten damit einen wichtigen Beitrag im Rahmen unserer Kampagne #Nichtganzsauber, die Dresdnerinnen und Dresdner zu erinnern, dass Picknickreste und andere Abfälle nicht auf die Elbwiese, sondern in den Papierkorb gehören“, sagt Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

„Indem wir etwas im öffentlichen Raum hinterlassen, gestalten wir unsere Umgebung. Wir sind verantwortlich dafür“, ergänzt Künstler Thomas Judisch und lädt gleichzeitig am 27. Juni 2019, um 18 Uhr, an den Fähranleger, Ecke Diakonissenweg, zur offizielle Einweihung mit informellem Spaziergang zum Japanischen Palais mit Halt am „Café Rosengarten“ und beim Bogenschützen sowie am Areal der Filmnächte ein.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Weitere Informationen zur Kampagne und zum Kunstprojekt gibt es auf der Kampagnenwebsite www.nicht-ganz-sauber.de

Quelle: Landeshauptstadt Dresden
 

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