Dresden. Der Hochwasserlehrpfad zwischen Augustus- und Marienbrücke soll erinnern und zugleich sensibilisieren. Er beginnt  am linken Brückenkopf der Augustusbrücke. 

Dresden hatte in der Vergangenheit das ein-oder auch andere mal mit dem Hochwasser zutun. Das schlimsmte gab es im August 2002. Es hat in vielen Teilen Sachsens zu erheblichen Schäden und Zerstörungen geführt. Noch immer sind nicht alle Schäden, mögen sie auch noch so klein sein, behoben. Dresden hat aus der Flut gelernt, aber einen komplette Schutz vor Hochwasser gibt es nicht. Bei vielen sind die Bilder von damals noch immer im Kopf vorhanden. So schnell vergisst man eine derartige Naturkatastrophe nicht. An verschiedenen Punkten in der Stadt kann man den Hochwasserstand ablesen.

 

Entdecke Dresden - Der Hochwasserlehrpfad zwischen Augustus- und Marienbrücke   Foto: MeiDresden.deEntdecke Dresden - Der Hochwasserlehrpfad zwischen Augustus- und Marienbrücke Foto: MeiDresden.de

Wie reagiert Dresden auf ein drohendes Hochwasser?
Sobald ein Hochwasser ansteht, werden zum Beispiel die Flutschutztore hochgefahren. Auch mobile Schutztore werden dann schnell aufgebaut.

Doch woher kommt das Hochwasser?

Die Elbe entsteht im tschechischen Riesengebirge und heisst da "Labe". In dem Einzugsgebiet fließen viele Flüsse und Bäche in die Labe. Auch auf deutscher Seite gibt es viele Nebenflüsse, die in die Elbe münden. Doch nicht nur diese sind für den Wasserstand der Elbe verantwortlich. Im Nachbarland Tschechien gibt es mehrere Labe-Staustufen die den Schiffsverkehr aufrecht erhalten sollen. MeiDresden.de hat sich die Staustufe in Usti nad Labem einmal angesehen. Bei dem Hochwasser 2002 wurden die Tore der Staustufe offen gelassen. Wird Wasser abgelassen dauert es rund 18 Stunden, bevor der Pegel in Dresden reagiert.

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Doch auch das Hochwasser von 2013 haben viele noch nicht vergessen.

Der Hochwasserlehrpfad entstand erstmalig 2008 im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten INTERREG III B-Projektes MOSES. Er zeigt auf acht Tafeln verschiedenen Themen zum Hochwasser und das in Verbindung auf Dresden 2002. Der Hochwasser-Lehrpfad soll den Betrachter umweltbewusst sensibilisieren und die Erinnerung an vergangene Ereignisse bewahren. Die Tafeln erklären Themen wie: "Das Wasser kommt. Was passiert? Wer informiert?" oder auch "Wo entstehen Elbe-Hochwasser und wann ist die Gefahr vorüber"? Jede Tafel hat auch ein QR-Code. Scannt man ihn, gelangt man auf die Webseite. Die Rote Nummer zeigt den Standort an.

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Der "Hochwasserlehrpfad" beginnt am linken Brückenkopf der Augustusbrücke auf der Altstädter Seite. Danach führt der Weg über die Brücke. Auf der Mitte erinnert die Skulptur „Die Woge“ an die Flut 2002.

Wer sich über die Tafeln informieren möchte, der kann unter http://www.hochwasserlehrpfad-dresden.de die Informationen nachlesen.

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