Dresden. (ots) Auch in den letzten 24 Stunden gab es wieder viele Einsätze für Rettungsdienst, Notarzt, Rettungshubschrauber Christoph 38 und für die Feuerwehr.

Dresden (ots)  Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 222 Mal alarmiert. In 68 Fällen kam dabei ein Notarzt zum Einsatz. Vier Mal musste der Rettungshubschrauber Christoph 38 innerhalb der Stadt eingesetzt werden. Weiterhin wurden 166 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Die Feuerwehr wurde in diesem Zeitraum zu sechs Brandeinsätzen und in 19 Fällen zur Leistung von Technischer Hilfe gerufen. Außerdem kam es zu einem Fehlalarm, welcher durch eine automatische Brandmeldeanlage verursacht wurde.

 FW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen der Feuerwehr Dresden vom 15. Juli 2021  Symbolfoto: MeiDresden.deFW Dresden: Informationen zum Einsatzgeschehen der Feuerwehr Dresden vom 15. Juli 2021 Symbolfoto: MeiDresden.de

Rauchentwicklung aus Wohngebäude

Wann: 15. Juli 2021 09:21 - 10:56 Uhr
Wo: Braunsdorfer Straße

Der Integrierten Regionalleitstelle Dresden wurde über den Notruf 112 eine Rauchentwicklung aus dem Fenster einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses gemeldet. Da niemand auf Klingeln und Klopfen reagierte, mussten sich die Einsatzkräfte gewaltsam Zutritt zur Brandwohnung verschaffen. Dies gestaltete sich besonders schwierig, da sich direkt hinter der Wohnungseingangstür ein Schrank befand. Das Möbelstück wurde durch einen zweiten Trupp in den Hausflur verbracht und die Wohnung nach Personen durchsucht. In der Küche fanden die Einsatzkräfte einen Topf mit angebranntem Essen sowie den Mieter vor. Dieser wollte die Wohnung jedoch nicht verlassen und konnte erst durch die Unterstützung der Polizei dem Rettungsdienst zum Ausschluss einer Rauchgasvergiftung übergeben werden. Mit mobilen Belüftungsgeräten wurde die Wohnung vom Brandrauch befreit. Schadgasmessungen durch den U-Dienst blieben ohne Befund. Ein Feuerwehrmann zog sich während des Einsatzes eine Handverletzung zu und wurde in ein Krankenhaus transportiert. Im Einsatz waren 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Löbtau, der Rettungswache Friedrichstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Gorbitz.

Rauchwarnmelder löst aus

Wann: 15. Juli 2021 13:42 - 14:54 Uhr
Wo: Am Anger

In einer Wohnung im fünften Obergeschoss eines Wohnhochhauses hatte ein Rauchwarnmelder ausgelöst. Der Concierge rief daraufhin die Feuerwehr und hatte darüber hinaus eine Rauchentwicklung aus der Wohnung festgestellt. Die Feuerwehr verschaffte sich Zugang zur Brandwohnung und fand einen Topf mit angebrannten Essen auf dem Herd vor. Personen befanden sich nicht in der Wohnung. Die Wohnung wurde durch natürliche Belüftung vom Brandrauch befreit und im Anschluss an die Polizei übergeben. Im Einsatz waren 45 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Striesen und Altstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Lockwitz.

Verkehrsunfall mit Verletzten

Wann: 15. Juli 2021 15:22 - 17:16 Uhr
Wo: Georg-Pahlitzsch-Straße

Aus noch zu ermittelnder Ursache kam es zum Zusammenstoß zwischen einem PKW Opel und einem PKW Ford. Dabei wurden zwei Personen verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und nahm auslaufende Betriebsmittel auf. Im Einsatz waren 17 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt, der Rettungswachen Leuben und Striesen sowie die Stadtteilfeuerwehr Lockwitz.

Gebäudebrand

Wann: 15. Juli 2021 16:58 - 20:53 Uhr
Wo: Spitzwegstraße

Über den Notruf 112 wurde der Integrierten Regionalleitstelle Dresden der Brand einer Gartenlaube gemeldet. Als die ersten Kräfte an der Einsatzstelle eintrafen, stand auf einem verwilderten Grundstück ein etwa 42 Quadratmeter großes Gebäude in Holzständerbauweise im Vollbrand. Unverzüglich gingen mehrere Trupps mit drei Strahlrohren zur Brandbekämpfung vor. Um die stabile Wasserversorgung aufrecht zu erhalten, wurde zeitnah ein Tanklöschfahrzeug nachgefordert. Von zwei Seiten wurde ein umfassender Löschangriff vorgetragen, bei dem zum Teil Netzwasser zum Einsatz kam. Durch den U-Dienst wurde der Löscherfolg mit einer Wärmebildkamera überprüft. Im Rahmen der Restlöscharbeiten musste das Dach sowie Teile der Wände eingerissen werden, um an verborgene Glutnester zu gelangen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau, Striesen und Altstadt, der B-Dienst, der U-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Kaitz.

Quelle: Pressestelle Feuerwehr Dresden