Dresden.  Die Gewerkschaft der Lokführer streikte für zwei Tage und sorgte damit in der Ferienzeit für Chaos. Seit 2 Uhr ist der Arbeitskampf beendet.

 

Die Gewerkschaft der Lokführer streikte für zwei Tage und sorgte damit in der Ferienzeit für Chaos. Seit 2 Uhr ist der Arbeitskampf beendet. Nun heisst es zurück zum regulären Fahrplan. Die Bahn will rechtzeitig vor dem Wochenende wieder das vollen Fahrplan anbieten. Nach zwei Tagen GDL-Streik beginnt nun für die Fahrgäste der Bahn zurück zur Normalität. Es kann aber noch zu Einschränkungen kommen, da nicht alle Züge an ihren Einsatzorten sind.

 Der Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos  Foto: MeiDresden.deDer Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos Foto: MeiDresden.de

Die GDL fordert für das direkte Personal den Abschluss des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes mit einem Entgeltplus von 1,4 Prozent zum 1. April 2021, mindestens aber 50 Euro mehr, sowie einer Corona-Beilhilfe von 600 Euro im Jahr 2021. Zum 1. April 2022 muss dann eine weitere lineare Erhöhung von 1,8 Prozent für die Mitglieder erfolgen. Unabdingbar ist die Fortsetzung der betrieblichen Altersversorgung und damit der Erhalt der Kleinstrenten für alle Eisenbahner, denn im öffentlichen Dienst wurde die Zusatzversorgung auch niemandem weggenommen.

Der Fern- und Regionalverkehr der DB normalisiert sich nach dem GDL-Streik. Es kommt am 13.8. noch vereinzelt zu Beeinträchtigungen. Hohes Reiseaufkommen erwartet. ==>> https://www.bahn.de/p/view/service/aktuell/index.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0001_blitzbox_LZ01

Deutsche Bahn: Besondere Kulanzregelungen von gekauften Fernverkehrstickets: https://meidresden.de/2-dresden/6776-deutsche-bahn-besondere-kulanzregelungen-von-gekauften-fernverkehrstickets


Dresden. Auch am zweiten Streiktag sorgte der Lokführerstreik für Chaos. Der Arbeitskampf endet am 13. August um 2 Uhr. Am Vormittag war auf dem Hauptbahnhof Dresden nicht viel los. Wer unterwegs war, musste sich auf Ersatzverkehre und längere Fahrzeiten einrichten. Die Züge der Privatbahnen wie von der Länderbahn oder auch der MRB waren gut gefüllt. Irgendwie wollte man ja ans Ziel gelangen. Der Eurocity von Prag zum Beispiel endete in Dresden. Reisende, die in Richtung Berlin wollten, mussten in den Ersatzbus umsteigen. Auch die ICE Verbindungen sind ausgefallen. Wie die GDL mitteilte soll der Arbeitskampf am Freitagmorgen um 02:00 Uhr enden. Die DB will so schnell wie möglich, dass wieder alle Züge normal fahren. Das kann aber noch zu Verspätungen kommen.

 

Der Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos   EC176 endete in Dresden  Foto: MeiDresden.deDer Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos EC176 endete in Dresden Foto: MeiDresden.de

Seit dem Streik fährt die DB im Ersatzfahrplan. Wie die Deutsche Bahn am Donnerstag mitteilte konnte man weitere Reserven mobilisieren und im Fernverkehr über 10 Prozent mehr Züge für den Ersatzfahrplan des heutigen Tages einsetzen. Damit stehen rund 15.000 weitere Sitzplätze zur Verfügung. Die zusätzlichen Züge sind unter anderem zwischen Karlsruhe/Stuttgart und Frankfurt Flughafen unterwegs und erscheinen nach und nach in der Fahrplanauskunft. Insgesamt verkehren dadurch rund 220 Fernverkehrszüge am heutigen Donnerstag.

Der Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos  S1 verkehrt nur von Coswig bis Pirna  Foto: MeiDresden.deDer Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos S1 verkehrt nur von Coswig bis Pirna Foto: MeiDresden.de

Der Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos  Privatbahnen verkehren  Foto: MeiDresden.deDer Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos Privatbahnen verkehren Foto: MeiDresden.de

Der Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos  -  RE50 von Dresden nach Leipzig   Foto: MeiDresden.deDer Lokführerstreik sorgte auch am zweiten Streiktag für Chaos - RE50 von Dresden nach Leipzig Foto: MeiDresden.de

Die GDL fordert für das direkte Personal den Abschluss des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes mit einem Entgeltplus von 1,4 Prozent zum 1. April 2021, mindestens aber 50 Euro mehr, sowie einer Corona-Beilhilfe von 600 Euro im Jahr 2021. Zum 1. April 2022 muss dann eine weitere lineare Erhöhung von 1,8 Prozent für die Mitglieder erfolgen. Unabdingbar ist die Fortsetzung der betrieblichen Altersversorgung und damit der Erhalt der Kleinstrenten für alle Eisenbahner, denn im öffentlichen Dienst wurde die Zusatzversorgung auch niemandem weggenommen.

Quelle: Deutsche Bahn, GDL