Dresden/ Medingen. Noch lange vor Corona machte sich die Medinger „Heinz Lange Bauunternehmen GmbH“ stark für eine Ausbildung im Baugewerbe.

Noch lange vor Corona machte sich die Medinger „Heinz Lange Bauunternehmen GmbH“ stark für eine Ausbildung im Baugewerbe. Dies zahlt sich heute aus, denn während andere Firmen heute um jeden Auszubildenden kämpfen müssen, scheint es, dass Heinz Lange den Nachwuchs abonniert hat. Seit 33 Jahren steht die Medinger „Heinz Lange Bauunternehmen GmbH“ mit ihren rund 90 Mitarbeitern für Erschließungen, Tiefbauarbeiten und vor allem Spezialtiefbau jeder Größe. Um hierfür das entsprechende Fachpersonal vorhalten zu können, setzt Geschäftsführerin Janet Lange auf den firmeneigenen Nachwuchs. „Bei uns lernen die zukünftigen Facharbeiter von Grund auf alles rund ums Thema Tiefbau“, so Lange. „Und im Normalfall, weil wir ja nur die Besten bei uns haben wollen, übernehmen wir auch alle nach der Ausbildung. Ob es an unserer Ausbildung liegt oder dass man viel über uns redet und auch schreibt, so genau wissen wir das nicht. Fest steht aber, dass wir uns mittlerweile unsere Auszubildenden aussuchen können. So dürfen wir in diesem Jahr zu den bisherigen neun acht neue Lehrlinge aufnehmen.“

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (grüne Jacke) im Gespräch mit Auszubildenden der Heinz Lange Bauunternehmen GmbH ©meeco Communication ServicesSachsens Kultusminister Christian Piwarz (grüne Jacke) im Gespräch mit Auszubildenden der Heinz Lange Bauunternehmen GmbH ©meeco Communication Services

Vor fast zwei Jahren nahm Sachsens Kultusminister Christian Piwarz MdL gemeinsam mit Janet Lange und anderen an Ausbildungsrunden der Handwerkskammer teil. Piwarz sagte damals zu, den Ausbildungsbetrieb Heinz Lange zu besuchen. Dann kam Corona, was ein Treffen fast unmöglich machte – allerdings riss der Kontakt nie ab. Jetzt war endlich Gelegenheit, Piwarz einzuladen. Auf einer riesigen Fläche im Dresdner Norden entstehen mehrere Mehrfamilienhäuser; momentan werden dort große Baugruben ausgehoben, um unter anderem Platz für Tiefgaragen zu schaffen. Aufgrund des Wetters fand die Begegnung des Ministers mit dem Heinz-Lange-Nachwuchs und den Geschäftsführern Andreas Reck und Janet Lange direkt im großen Besprechungscontainer auf der Baustelle statt.

Piwarz nahm sich eine Stunde Zeit, sich die Probleme und Wünsche des Nachwuchses, aber auch die der Geschäftsführung anzuhören. „Wir haben aktuell eine Mindestklassenstärke von 16 Schülern an den Berufsschulen. Leider lernen in manchen Berufszweigen so wenige Auszubildende, dass wir gezwungen sind, Klassen überregional zusammenzulegen“, sagt Piwarz. So kommt es, dass beispielsweise Baugeräteführer ihren Blockunterricht in Aue absolvieren müssen und dafür im Internat übernachten. „Das hat natürlich auch den Vorteil, dass unser Nachwuchs selbständiger wird, auch wenn es bequemer wäre, wenn die Schule vor Ort ist“, weiß Lange.

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (grüne Jacke) im Gespräch mit Auszubildenden sowie den Geschäftsführern Janet Lange (4.v.l.) und Andreas Reck (7.v.l.) der Heinz Lange Bauunternehmen GmbH ©meeco Communication ServicesSachsens Kultusminister Christian Piwarz (grüne Jacke) im Gespräch mit Auszubildenden sowie den Geschäftsführern Janet Lange (4.v.l.) und Andreas Reck (7.v.l.) der Heinz Lange Bauunternehmen GmbH ©meeco Communication Services

Das Medinger Bauunternehmen bildet aktuell Baugeräteführer, Bau- und Landmaschinenmechatroniker, Straßenbauer und vor allem Tiefbaufacharbeiter und Beton- und Stahlbetonbauer aus. Bei einem abschließenden gemeinsamen Rundgang über die Dresdner Großbaustelle konnte der Minister einen Eindruck der von den Azubis zu erlernenden Berufszweige gewinnen. „Für uns war der Besuch von Minister Piwarz ein wichtiges Ereignis. Gerade der direkte Draht ins Ministerium sollte nie abreißen, wenn man so viel Kraft in Ausbildung investiert wie wir“, so Reck und Lange abschließend.

Weitere Infos: www.heinz-lange-tiefbau.de

Quelle: meeco Communication Services GmbH