Dresden. Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Kinder und Jugendliche sollten sich nicht von anderen rauchenden oder dampfenden jungen Menschen verführen lassen!«

Etwa jeder vierte Erwachsene in Deutschland raucht. Und rund 20 Prozent dieser Raucherinnen und Raucher versuchen einmal pro Jahr, mit dem Rauchen aufzuhören.Besser ist es natürlich, gar nicht erst damit anzufangen. Das Suchtpräventionsprojekt GLÜCK SUCHT DICH informiert daher Kinder und Jugendliche in den sächsischen Kommunen mithilfe von animierten Icons auf einer Riesenzigarette über die Risiken des Rauchens und der neuen Nikotinkonsumformen wie E-Zigaretten oder Tabakerhitzern. Gleichzeitig werden auch Entscheidungshilfen für gesundheitsförderliches Verhalten gegeben.

Weltnichtrauchertag am 31. Mai: Mobiles Suchtpräventionsprojekt GLÜCK SUCHT DICH wirbt Kinder und Jugendliche fürs Nichtrauchen © Symbolfoto(Pixabay)Weltnichtrauchertag am 31. Mai: Mobiles Suchtpräventionsprojekt GLÜCK SUCHT DICH wirbt Kinder und Jugendliche fürs Nichtrauchen © Symbolfoto(Pixabay)

Gesundheitsministerin Petra Köpping: »Dort, wo der Doppelstockbus des Suchtpräventionsprojektes Station macht, bekommt das Thema garantiert Aufmerksamkeit. Ich finde es sehr wichtig, dass wir die Risiko- und Lebenskompetenzen von Kindern und Jugendlichen fördern, damit ein verantwortungsvoller Umgang mit Suchtmitteln und süchtig machenden Verhaltensweisen erreicht werden kann. Neben den Risiken von Nikotinkonsum wollen wir so unter anderem auch auf die Themen Alkohol, Cannabis und Medienkonsum eingehen und für Gefahren sensibilisieren.«

Kinder und Jugendliche sollten sich nicht von anderen rauchenden oder dampfenden jungen Menschen, wie Mitschülern oder Influencern auf social media-Kanälen, verführen lassen und am besten weder zu herkömmlichen Tabakzigaretten noch anderen nikotinhaltigen Produkten greifen, warb Köpping weiter. Denn die vom Wasserpfeifenrauch ausgehenden Gesundheits- und Suchtgefahren seien ähnlich hoch wie vom Zigarettenrauch und die neuartigen Nikotinprodukte wie E-Zigaretten enthielten ebenfalls gesundheitsgefährdende Stoffe.

Das vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt geförderte Projekt GLÜCK SUCHT DICH wird durch die Fach- und Koordinierungsstelle Suchtprävention Sachsen sowie durch regionale Fachkräfte koordiniert und umgesetzt.

Mehr Informationen:
https://www.suchtpraevention-sachsen.de/projekte/suchtmittelspezifische-suchtpraevention/glueck-sucht-dich/

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt