Sachsen. Im April 2021 wurden über 630 landwirtschaftliche Betriebe zu den Anbauflächen auf dem Ackerland befragt.

Im Rahmen der Ernte- und Betriebsberichterstattung Feldfrüchte und Grünland wurden im April 2021 über 630 landwirtschaftliche Betriebe zu den Anbauflächen auf dem Ackerland befragt.Getreide einschließlich Körnermais wird 2021 auf voraussichtlich 371 700 Hektar angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr sind das allerdings 4 600 Hektar bzw. 1,2 Prozent weniger. Trotzdem ist mehr als die Hälfte des Ackerlandes mit Getreidearten bestellt. Weizen wächst auf über 185 700 Hektar und ist damit die wichtigste Getreideart. Weitere bedeutende Getreidearten sind Gerste mit 113 900 Hektar und Roggen einschließlich Wintermenggetreide mit 29 100 Hektar.

Getreideanbau überwiegt auch 2021 auf sächsischem Ackerland - Kartoffelanbau deutlich zurückgegangen © Symbolfoto(Pixabay)Getreideanbau überwiegt auch 2021 auf sächsischem Ackerland - Kartoffelanbau deutlich zurückgegangen © Symbolfoto(Pixabay)

Winterraps ist nach Getreide mit einem Anbauumfang von 105 700 Hektar die zweitwichtigste Fruchtart in Sachsen. Sein Anbauumfang wurde im Vergleich zum Vorjahr um 3 800 Hektar (3,7 Prozent) ausgeweitet. Kartoffeln wachsen auf 5 500 Hektar. Das sind 650 Hektar bzw. 10,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Dies ist zugleich die geringste Anbaufläche dieser Hackfrucht in Sachsen, die seit Beginn dieser Erhebung im Jahr 1991 jemals ermittelt wurde.

Demgegenüber erhöhte sich die Zuckerrübenfläche um 1 300 auf 15 500 Hektar (+9,0 Prozent). Silo- bzw. Grünmais ist mit 88 600 Hektar - 4 700 Hektar weniger als im Vorjahr - die bedeutendste „Futterpflanze“ für die Rinderbestände und Biogasanlagen. Körnerleguminosen (Erbsen, Acker- und Sojabohnen) stehen auf 8 000 Hektar.
Aktualisierte Angaben zum Anbau auf dem Ackerland werden Ende Juli aus dem vorläufigen Ergebnis der Bodennutzungshaupterhebung 2021 veröffentlicht.

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen