Dresden. Ein 30-jähriger Pole ging einer Streife der Bundespolizei ins Netz. Er hatte neben einer Schreckschusswaffe, Patronen auch noch eine Maus in der Hosentasche.

Dresden (ots) - ...ging ein Mann in der vergangenen Nacht am Hauptbahnhof Dresden nicht unter, sondern mit einer Streife der Bundespolizei auf die Wache.
Der 30-jährige Pole war bereits vor annähernd drei Jahren zu einer Geldstrafe von 300,-Euro wegen Erschleichens von Leistungen verurteilt worden, war aber den Betrag bis zum heutigen Tag der Justizkasse schuldig geblieben. Bei der Durchsuchung des mitgeführten Gepäcksund der Kleidungkamen nicht nur gefährliche und verbotene Gegenstände zum Vorschein, sondern auch etwas Kurioses.

BPOLI DD: Mit Mann und Maus in die Kontrolle   Foto: Symbolfoto: MeiDresden.deBPOLI DD: Mit Mann und Maus in die Kontrolle Foto: Symbolfoto: MeiDresden.de

Zunächst wurde im Hosenbund, griffbereit, ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden. Im Rucksack wurde ein Pistolenkoffer mit einer Schreckschusswaffe, welche nicht das nötige PTB-Prüfzeichen aufwies, entdeckt. Dazu kamen noch 30 Patronen Schreckschussmunition sowie das zur Waffe gehörende Magazin. Als die Bundespolizisten dann noch ein Glas mit einer weißen Maus im Rucksack fanden, war das Staunen groß. Es handele sich um sein Haustier, gab der 30- Jährige an.

Da er nicht im Stande war, die ausstehende Geldstrafe in Höhe von 300,-Euro aufzubringen, musste er die Haft in der Justizvollzugsanstalt Dresden antreten. Weiterhin wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Das Messer und die Waffe nebst Munition wurden sichergestellt. Die kleine weiße Maus wurde in die Hände der Tierrettung der Dresdner Feuerwehr übergeben.

Quelle: Bundespolizei Dresden