Dresden (ots). Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 172 Mal alarmiert.

Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 172 Mal alarmiert. Davon kam in 65 Fällen ein Notarzt zum Einsatz. Zwei Mal musste der Rettungshubschrauber Christoph 38 innerhalb der Stadt eingesetzt werden. Weiterhin wurden 212 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Die Feuerwehr wurde zu drei Brandeinsätzen und in 16 Fällen zur Leistung von Technischer Hilfe gerufen. Außerdem kam es zu einem Fehlalarm, welcher durch eine automatische Brandmeldeanlage ausgelöst wurde.

Rüstwagen Kran der Feuerwehr Dresden für Einsätze der schweren Technischen Hilfeleistung sowie Straßenbahnhilfeleistung Foto: Feuerwehr DresdenRüstwagen Kran der Feuerwehr Dresden für Einsätze der schweren Technischen Hilfeleistung sowie Straßenbahnhilfeleistung Foto: Feuerwehr Dresden

Wohnungsnotöffnung -Tanneberger Weg

Die Polizei forderte die Feuerwehr zu einer Wohnungsnotöffnung an, da der Mieter einer Wohnung im zweiten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses etwa zwei Wochen lang nicht mehr gesehen wurde. Darüber hinaus machte sich im Hausflur starker Verwesungsgeruch bemerkbar. Die Einsatzkräfte öffneten mit Spezialwerkzeug die Wohnungstür und fanden eine männliche Person mit sicheren Todeszeichen vor. Darüber hinaus befanden sich insgesamt neun Katzenkadaver in der Wohnung. Die Kolleginnen und Kollegen rüsteten sich mit Schutzanzügen aus, verpackten die Kadaver in Säcke und transportieren Sie zur fachgerechten Entsorgung in das Tierheim. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Todesursache aufgenommen. Im Einsatz waren 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Löbtau und Übigau sowie der Rettungswache Löbtau.

Lichtmast droht umzustürzen - Rankestraße

Aus unbekannter Ursache war ein Lichtmast in Schieflage geraten und drohte in den öffentlichen Verkehrsraum zu stürzen. Die alarmierte Feuerwehr sicherte den Lichtmast zunächst mit dem Kran des Rüstwagens und trennte diesen dann mit einem Plasma-Schneidgerät fachgerecht in ca. 2 m Höhe ab. Durch Mitarbeiter der zentralen technischen Dienste der Landeshauptstadt Dresden wurde der Lichtmast entsorgt. Im Einsatz waren acht Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau.

Kleinbrand an einem Hauseingang - Bräuergasse

Aus unbekannter Ursache geriet eine mit Büchern gefüllte Kiste in Brand, welche an der Haustür eines Wohngebäudes stand. In Folge dessen kam es zu einem starken Raucheintritt im Treppenraum. Die Feuerwehr konnte den Brand mit einem Kleinlöschgerät rasch löschen. Im Anschluss wurde eine Belüftung des Treppenraumes durchgeführt. Schadstoffmessungen blieben ohne Befund. Verletzt wurde niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren 16 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Löbtau.

Quelle: Feuerwehr Dresden