Dresden (ots). Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde am vergangenen Wochenende insgesamt 512 Mal alarmiert.

Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde am vergangenen Wochenende insgesamt 512 Mal alarmiert. Davon kam in 199 Fällen ein Notarzt zum Einsatz. 13 Mal musste der Rettungshubschrauber Christoph 38 innerhalb der Stadt eingesetzt werden. Weiterhin wurden 253 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Die Feuerwehr wurde zu 12 Brandeinsätzen und in 32 Fällen zur Leistung von Technischer Hilfe gerufen. Außerdem kam es zu vier Fehlalarmen, welche durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst wurde.

Feuerwehr Dresden - Einsatzgeschehen am vergangenen Wochenende - Ein Einsatzleitwagen steht vor der verunfallten Straßenbahn Foto: Feuerwehr DresdenFeuerwehr Dresden - Einsatzgeschehen am vergangenen Wochenende - Ein Einsatzleitwagen steht vor der verunfallten Straßenbahn Foto: Feuerwehr Dresden

FREITAG

Feuerwehr befreit Reh aus Notlage an der Thomas-Mann-Straße

Ein junger Rehbock war aus unbekannter Ursache in einen Holzzaun geraten und steckte zwischen zwei Holzlatten fest. Die Einsatzkräfte legten dem Tier eine Decke über den Kopf, stellten es ruhig und sicherten das Tier an Hinterläufen und Geweih. Danach wurde eine Holzlatte entfernt und der Rehbock zu einem unmittelbar angrenzen Feld gebracht und in die Freiheit entlassen. Das Tier trug augenscheinlich nur Schürfwunden davon. Im Einsatz waren sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt.

Gasaustritt aus einem Fahrzeug mit Gastank auf dem Hammerweg

Aus unbekannter Ursache war ein Gastank an einem Einsatzfahrzeug der Polizei abgerissen. Bei Ankunft der Feuerwehr trat aus dem Tank hörbar Gas aus. Die Einsatzkräfte sicherten die Einsatzstelle weiträumig ab und stellten bei ersten Messungen eine erhöhte Gaskonzentration am Heck des Fahrzeuges fest. Ein schadenfreies Abklemmen der Batterie war auf Grund der Einbaulage nicht möglich. Daraufhin wurde die Befüllleitung, an welcher der Tank noch hing, funkenfrei getrennt und der Gastank unter dem Fahrzeug entfernt. Durch das Schließen von zwei Ventilen konnte der Gasaustritt ge-stoppt und die Einsatzstelle nach der Beseitigung der Gefahr an die Polizei übergeben werden. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 24 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau, der U-Dienst sowie der B-Dienst.

Rauchentwicklung aus Müllpresse in Löbtau

Aus unbekannter Ursache war der Inhalt einer Müllpresse in Brand geraten. Bei Ankunft der Feuerwehr drang dichter Rauch aus allen Öffnungen der Anlage. Nachdem ein Trupp unter Atemschutz die Müllpresse geöffnet hatte, wurde mit einem Strahlrohr die Brandbekämpfung aufgenommen. Um das Eindringen des Löschwassers in das Brandgut zu verbessern wurde Löschschaum eingesetzt, was den Löscherfolg deutlich beschleunigte. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Löbtau.

Wäscheständer gerät in Brand auf der Bauhofstraße

In einer Obdachloseneinrichtung war aus noch zu ermittelnder Ursache ein Wäscheständer in Brand geraten. Dieser befand sich im Treppenraum, was zur Verrauchung des Treppenraumes führte. Mit einem Kleinlöschgerät konnten die Einsatzkräfte den Brand schnell löschen. Eine Person hatte bei ersten Löschversuchen Rauch eingeatmet und wurde vom Rettungsdienst versorgt. Mit Drucklüftern wurde der Treppenraum vom Rauch befreit. Im Anschluss waren keine schädlichen Rauchgaskonzentrationen mehr messbar. Im Einsatz waren insgesamt 36 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Löbtau, der Rettungswache Friedrichstadt sowie der B-Dienst.

Brand einer Gartenlaube in Altleutewitz

Der Integrierten Regionalleitstelle wurde über das Führungs- und Lagezentrum der Polizei ein Brand in einer Kleingartenanlage gemeldet. Als die ersten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, stand eine ca. 25 m2 große Gartenlaube in Vollbrand. Die Feuerwehr führte von zwei Seiten aus einen Löschangriff durch, um ein Übergreifen des Brandes auf benachbarte Nadelbäume zu verhindern. Zur Sicherstellung einer stabilen Löschwasserversorgung wurde ein Tanklöschfahrzeug nachgefordert. Mit drei Strahlrohren brachten mehrere Trupps unter Atemschutz den Brand nach einiger Zeit unter Kontrolle und konnten nach Abschluss der Restlöscharbeiten "Feuer aus" melden. Gegen 4 Uhr wurde eine Nachkontrolle durchgeführt, welche jedoch ohne Befund blieb. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren insgesamt 27 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau, der Rettungswache Friedrichstadt, der U-Dienst, der B-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Ockerwitz.

SAMSTAG

Mülltonnen geraten in Brand auf der Altenberger Straße

Aus noch zu ermittelnder Ursache geriet der Inhalt eines Papiersammelcontainers in Brand. Der Brand griff bei Ankunft der Feuerwehr bereits auf einen zweiten Behälter über und bedrohte zudem ein in unmittelbarer Nähe befindliches Wohngebäude. Es wurden weitere Kräfte nachgefordert und die Brandbekämpfung eingeleitet. Ein Trupp konnte mit einem Strahlrohr unter Verwendung eines Wasser-Schaum-Gemisches eine Ausbreitung des Brandes verhindern und den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 12 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen.

Brand in Elektroanlage an der Rähnitzer Allee

Alarmiert durch die automatische Brandmeldeanlage wurde die Feuerwehr zu einer Rauchentwicklung in einer elektrischen Anlage gerufen. Die erste Erkundung ergab, dass aus einem zur Energieversorgung dienenden Nebengebäude einer Firma eine leichte Rauchentwicklung zu sehen war. Da im Bereich der elektrischen Anlage eine Spannung von 20.000 Volt herrschte, konnte die Feuerwehr das Gebäude nicht betreten. Dies war erst nach Abschaltung der Spannung möglich. Nachdem die Freischaltung erfolgte, wurde der betroffene Bereich kontrolliert. Als Ursache der Rauchentwicklung konnte die verschmorte Isolation eines Kabels ausfindig gemacht werden. Weitere Maßnahmen waren durch die Feuerwehr nicht notwendig. Die Anlage wurde an den Betreiber übergeben. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 59 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Übigau und Striesen, der Rettungswache Klotzsche, der U-Dienst, der B-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehren Klotzsche und Weixdorf.

SONNTAG

Brand von Gartenlauben auf der Gottfried-Keller-Straße

Der Integrierten Regionalleitstelle wurde über den Notruf 112 der Brand einer Gartenlaube gemeldet. Das etwa 15 m2 große Brandobjekt stand bei Ankunft der Feuerwehr in Vollbrand. Der Brand hatte sich bereits auf das Nachbargrundstück ausgebreitet und eine weitere Laube entzündet. Mit zwei Strahlrohren brachten mehrere Trupps unter Atemschutz den Brand unter Kontrolle und konnten eine weitere Ausbreitung verhindern. Zur Ausleuchtung der gesamten Einsatzstelle wurde eine Drehleiter eingesetzt. Mit einer Wärmebildkamera kontrollierten die Einsatzkräfte nach Abschluss der Löscharbeiten das Brandgut auf Glutnester. Im Einsatz waren 18 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau sowie der B-Dienst.

Verkehrsunfall mit Straßenbahn an der Lennéstraße

Aus noch zu ermittelnder Ursache kollidierte in Höhe der Hauptallee ein PKW VW Golf mit einer Straßenbahn. Dabei wurde eine Insassin des PKW verletzt. Während die Feuerwehr die Unfallstelle und die Fahrzeuge sicherte, versorgte der Rettungsdienst die Patientin und transportierte sie im Anschluss in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr nimmt derzeit auslaufende Betriebsmittel auf. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Die Lennéstraße ist in Richtung Innenstadt für den Verkehr derzeit gesperrt. Im Einsatz sind insgesamt 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Altstadt sowie der B-Dienst.

Quelle: Feuerwehr Stadt Dresden