Dresden (ots). Der Rettungsdienst in Dresden wurde am vergangenen Wochenende insgesamt 602 Mal alarmiert. In 243 Fällen kam dabei ein Notarzt zum Einsatz.

Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde am vergangenen Wochenende insgesamt 602 Mal alarmiert. In 243 Fällen kam dabei ein Notarzt zum Einsatz. 12 Mal musste der Rettungshubschrauber Christoph 38 innerhalb der Stadt eingesetzt werden. Weiterhin wurden 222 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Die Feuerwehr wurde in diesem Zeitraum zu 17 Brandeinsätzen und in 51 Fällen zur Leistung von Technischer Hilfe gerufen. Außerdem kam es zu fünf Fehlalarmen, welche durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden.

Die Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz befreien den Fuchs aus seiner Notlage © FW DresdenDie Kameraden der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz befreien den Fuchs aus seiner Notlage © FW Dresden 

Tierrettungseinsatz

Wann: 15. Mai 2021, 16:15 - 17:21 Uhr
Wo: Putjatinstraße

Ein Fuchs war auf seinem Streifzug in einem Maschendrahtzaun stecken geblieben und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Die Kameraden der alarmierten Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz wirkten zunächst beruhigend auf das Tier ein. Mit Schneidwerkzeugen schnitten die Kameraden den Zaun auf und befreiten das Tier aus seiner Notlage. Im Anschluss konnte das unverletzte Tier in die Freiheit entlassen werden.

Akku gerät in Brand

Wann: 15. Mai 2021, 21:03 - 22:20 Uhr
Wo: Försterlingstraße

Der Integrierten Regionalleitstelle wurde der Brand eines E-Fahrzeuges gemeldet. Als die alarmierten Einsatzkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, fanden sie einen Kleinbus Ford Transit vor, in dessen Heck mehrere Lithium-Ionen-Akkus verbaut waren. Einer dieser Akkus war stark erhitzt und wies leichte Brandspuren auf. Durch den Halter des Fahrzeuges wurden vor dem Eintreffen der Feuerwehr erste Kühlversuche unternommen. Die Feuerwehr entfernte den Akku aus dem Fahrzeug. Anschließend wurde der Akku in einem Wasserbehälter deponiert und zur permanenten Kühlung vollständig mit Wasser bedeckt. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzstelle wurde dem Eigentümer mit dem Hinweis auf eine fachgerechte Entsorgung des Akkus und des Wassers aus dem Fass übergeben. Im Einsatz waren 28 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen sowie die Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz.

Mehrere Mülltonnen geraten in Brand

Wann: 16. Mai 2021, 00:37 - 04:00 Uhr
Wo: Leuben

In der Nacht vom 15. zum 16. Mai gerieten im Stadtteil Leuben aus unbekannter Ursache an vier unterschiedlichen Einsatzstellen mehrere Müllcontainer in Brand. Insgesamt 17 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen sowie der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz waren im Einsatz um die Brände zu löschen. Verletzt wurde dabei niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Massenanfall von Verletzten

Wann: 16. Mai 2021, 16:40 - 22:26 Uhr
Wo: Lennèstraße

Im Rahmen des gestrigen Einsatzes, welcher durch die Ausschreitungen rund um das Rudolf-Harbig-Stadion ausgelöst wurde, haben Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 44 Personen medizinisch versorgt und größtenteils in umliegende Krankenhäuser transportiert. Während des Einsatzgeschehens wurden die Einsatzkräfte insbesondere im Bereich des Straßburger Platzes von Randalierenden beleidigt und verbal bedroht. Um den Regelrettungsdienst zu entlasten und dem raschen Anstieg der Verletztenzahlen zu begegnen, wurde auf das Alarmierungsstichwort "MANV1" erhöht. Damit wurden zusätzliche Rettungsmittel und Strukturen aktiviert, um etwa 5 bis 10 Verletzte zu versorgen. Da sich die Zahl der Verletzten immer weiter erhöhte, wurden weitere Rettungswagen MANV alarmiert und durch Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr zum Einsatz gebracht. Neben zahlreichen Einsatzkräften mehrerer Feuer- und Rettungswachen der Berufsfeuerwehr waren auch das Deutsche Rote Kreutz, der Malteser Hilfsdienst, eine Leitende Notärztin, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst sowie der A-Dienst und der B-Dienst im Einsatz.

Quelle: Feuerwehr Dresden