Breitenau (ots). In den Nachtstunden des 20. Juli 2021 kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei auf der A17 bei Breitenau einen Mann aus Bulgarien.

In den Nachtstunden des 20. Juli 2021 kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel auf der A17 bei Breitenau einen Mann aus Bulgarien. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass der jetzt 33-Jährige zur Verhaftung im polizeilichen Fahndungssystem ausgeschrieben war.

Das Landgericht Berlin verurteilte den Gesuchten zu einer einjährigen Freiheitsstrafe, wegen des sexuellen Übergriffs, sexueller Nötigung, Vergewaltigung. Das Urteil war noch nicht rechtskräftig und es wurde eine Berufungshauptverhandlung anberaumt. Zu der Gerichtsverhandlung im Mai 2020 am Landgericht Berlin blieb der Angeklagte ohne Gründe fern. Er ignorierte das behördliche Schreiben der Justiz und tauchte im Anschluss unter.

Der Haftbefehl des Landgerichts Berlin wurde in Vollzug gesetzt und die Beamten der Bundespolizei führten den Mann der Justizvollzugsanstalt Dresden zu. Somit ist sichergestellt, dass der bulgarische Staatsangehörige sich nicht dem
Verfahren am Landgericht Berlin entziehen wird.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Berggießhübel