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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Produkt-Rückrufe an der Tagesordnung
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MeiDresden.de  17.10.2018 16:50 Uhr - (MS) - Täglich kommt es in Deutschland zu Rückrufaktionen, Produktwarnungen und Sicherheitshinweisen für Lebensmittel. Da werden Lebensmittel zurückgerufen weil sich Glassplitter, Metallfremdkörper oder andere Gegenstände im Produkt befinden können. Aktuell ein Rückruf bei Rewe und Penny ist das Rückstände von Reinigungsmitteln in Tiefgekühlten Pangasiusfilets festgestellt worden waren. Da fragt man sich wie die Stoffe ins Produkt gelangen können. Die Rückruf-Palette ist groß. MeiDresden.de versucht die Warnungen zu veröffentlichen aber alles ist nicht möglich!

Zum Thema hat die Verbraucherzentrale Sachsen auf Nachfrage folgends mitgeteilt:

Auf dem Portal lebensmittelwarnung.de werden nicht alle Rückrufe eingestellt. Unter „Hinweise zum Portal“ https://www.lebensmittelwarnung.de/bvl-lmw-de/hinweise_zum_portal ist dargestellt, unter welchen Umständen Warnungen eingestellt werden.

Daneben gibt es die Rücknahme: Stellt ein Lebensmittelproduzent fest, dass seine Produkte, die noch nicht verkauft wurden, nicht einwandfrei sind, kann er sie aus dem Handel zurücknehmen. Das findet meist still und ohne öffentlichen Hinweis statt. Die Händler nehmen die Ware einfach aus den Regalen. Damit wird meistens ein Imageverlust vermieden, wenn die Qualität des Produkts nicht stimmt. Eine Pflicht zur Rücknahme besteht, wenn Produkte gesundheitsschädlich oder nicht zum Verzehr geeignet, also beispielsweise verdorben, sind. Bei einem Rückruf werden sowohl betroffene Produkte aus dem Handel genommen als auch Warnungen an Verbraucher veröffentlicht. Entdeckt ein Unternehmen, dass eines seiner produzierten Lebensmittel zu einer Gesundheitsgefährdung führen kann, so ist es zum Rückruf verpflichtet. Die Lebensmittelüberwachung ist ermächtigt, gesundheitsgefährdende Lebensmittel öffentlich zurückzurufen, falls der Verbraucherschutz nicht durch andere Maßnahmen zu gewährleisten ist.

Verbraucher können sich nur dadurch schützen, dass sie vor dem Kauf Produkte kritisch prüfen und wenn nach dem Kauf Mängel festgestellt werden, Lebensmittel im Geschäft reklamieren. (Das wird aufgrund der niedrigen Preise meist nicht getan, sondern die Produkte werden entsorgt.) Daneben besteht die Möglichkeit mangelhafte Lebensmittel den Behörden der Lebensmittelüberwachung als Beschwerdeprobe vorzustellen. Die Behörden untersuchen diese Proben und leiten je nach Ergebnis weitere Maßnahmen ein.
In neuerer Zeit finden sich auch in Supermärkten/Discountern  Aushänge, die auf Rückrufe verweisen.


Weitere Links:

== >> http://www.lebensmittelwarnung.de

==>>  http://www.produktrueckrufe.de/

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