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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Gefahrenstelle Haltestelle Herresbäckerei

MeiDresden.de  19.09.2017  14:15 Uhr - (MS) - Als einzigstes Medienunternehmen hat MeiDresden.de am Samstag über den Unfall an der Haltestelle Heeresbäckerei berichtet. Ein Jugendlicher stieg aus der Bahn und wollte gleich über die Königsbrücker Straße gehen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem PKW. Der junge Mann verletzte sich. Wie man bereits auf den Fotos sehen konnte, gibt es vor Ort kein Schutz-Geländer zur Straße, so wie an der Haltestelle Königsbrücker Straße/Militärhistorisches Museum.

Am Ende der Station gibt es eine signalisierte Möglichkeit zur sicheren Überquerung der Straße. Man muss das Angebot natürlich annehmen. Die Heeresbäckerei ist auch kein Unfallschwerpunkt, so ein DVB Sprecher gegenüber MeiDresden.de

MeiDresden.de hat sich am Dienstag noch einmal vor Ort begeben. Der "Bahnsteig" der sich in gleicher Höhe wie die Königsbrücker Straße befindet, ist rund 2,00 Meter breit. Warum gibt es da kein Schutz-Geländer, wollten wir von der Stadt und der DVB wissen.

DVB: Die Station gehört nicht zu den hochfrequentierten in Dresden. Der vorhandene Bahnsteig sorgt für eine Abkopplung des Fahrgast-Wartebereiches vom Autoverkehr. Wenn ich dort aussteige, passiert mir nichts. Wenn ich jedoch, ohne mich vom Autoverkehr auf der Königsbrücker Straße zu überzeugen, einfach auf die Fahrbahn trete, muss ich damit rechnen, angefahren zu werden. 



Ein Sprecher der DVB teilte uns mit: Autofahrer sollten in jedem Fall den Paragraphen 1 der Straßenverkehrsordnung beachten ...
... Passanten und auch Autofahrer verhalten sich zuweilen unberechenbar.

Dazu haben wir auch die Polizei und die Stadt Dresden angefragt.



Fragen nach Beschilderungen, baulichen Gegebenheiten oder Verkehrsführungen liegen im Zuständigkeitsbereich der Stadtverwaltung. Die Polizei wird hierzu keine Stellung nehmen, so ein Pressesprecher gegenüber MeiDresden.de



Die Landeshauptstadt Dresden teilte uns mit:
Sollte gegebenenfalls befunden werden, dass bauliche Schutzmaßnahmen dringend erforderlich sind, wird das die Unfallkommission der Straßenverkehrsbehörde anschließend prüfen. Qualifizierte Mitarbeiter des Straßen- und Tiefbauamtes und der Polizeidirektion Dresden kommen fünf Mal im Jahr zusammen.

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