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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Der Kampf um Fördermittel - CSD Dresden e.V druckt in Brailleschrift
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MeiDresden.de  28.03.2017  18:50 Uhr - EXKLUSIV (MS) - Jedes Jahr aufs neue müssen Fördermittel beantragt werden und jedes Jahr ist es ein Kampf. Wie der CSD Dresden e.V. auf seiner Facebook Seite schrieb bemängelte Kulturbürgermeistetin Annekatrin Klepsch 2017, dass der CSD nicht barrierefrei sei, denn es gäbe kein Programmheft in "Brailleschrift!“ Versucht man hier ständig Ausreden zu finden und dem Verein Steine in den Weg zu legen? Wie der Verein weiter schrieb, gibt es absofort einen Drucker der die Brailleschrift drucken kann. Der CSD Dresden e.V fragt weiter: "Liebe Frau Klepsch - erfüllen wir nun damit vollumfänglich Punkt 4 Absatz 2 der Förderrichtlinien für Großveranstaltungen in der LH Dresden?" Wie der Gesammtleiter Ronald Zenker auf Nachfrage von MeiDresden.de sagte wurden 10.000 Euro Förderung beantragt. Dazu fragte MeiDresden bei der Stadt nach.

Am Dienstag beschlos der Ausschuss für Kultur und Tourismus die Gewährung einer Förderung für den CSD Dresden e.V. in Höhe von 3.000 Euro. Wie die Landeshauptstadt Dresden gegenüber MeiDresden.de erklärte, bekommt der CSD Dresden e.V.  weitere Mittel aus der Kommunalen Kulturförderung sowie aus dem Lokal Handlungsprogramm für ein vielfältiges und offenes Dresden.

Foto: CSD Dresden e.V.

Amt für Kultur und Denkmalschutz - Punkt 4 Absatz 2 der Förderrichtlinien für Großveranstaltungen
"Die Gewährung der Zuwendung setzt eine Gewährleistung der barrierefreien, gleichwertigen und selbstbestimmten Nutzbarkeit, ohne Qualitäts- und Informationsverluste für Menschen mit Behinderungen, durch die Zuwendungsempfängerin bzw. den Zuwendungsempfänger voraus. Die Bewilligung ist abhängig davon, dass sich die Veranstalterin bzw. der Veranstalter der noch nicht stattgefundenen Großveranstaltung vor der Durchführung der Großveranstaltung mit der Behindertenbeauftragten bzw. dem Behindertenbeauftragten der Landeshauptstadt Dresden ins Benehmen setzt".


Was ist Brailleschrift?
Die Brailleschrift wird von Blinden und stark Sehbehinderten benutzt, sie ist eine Blindenschrift und wurde 1825 von dem Franzosen Louis Braille entwickelt. Die Schrift besteht aus Punktmustern, die, meist von hinten in das Papier gepresst werden und mit den Fingerspitzen als Erhöhungen zu ertasten sind.

In den Zuwendungsvoraussetzungen heisst es:
"(1) Die zu fördernde Großveranstaltung muss für jede Bürgerin und jeden Bürger zugänglich sein und eine stadtweite bzw. überregionale öffentliche Resonanz erwarten lassen." Wieso bekommt die Silvesterveranstaltung und das Elbhangfest eine Zuwendung wenn die oben beschrieben schon der erste Teil nicht erfüllt sind, denn es ist nicht für jeden Bürger einfach so zugänglich. Beide Veranstaltungen verlangen Eintritt. Schlussfolgerung, sind nicht einfach zugänglich. Dagegen sind alle Veranstaltungen des CSD Dresden e.V. kostenfrei wie uns der Gesamtleiter Ronald Zenker auf Nachfrage sagte...




 

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