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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Baugrunduntersuchung und Einschweben der Technik für neuen Fahrstuhlschacht auf der Brühlschen Terrasse

MeiDresden.de  25.08.2018  10:50 Uhr - Am Samstagmorgen begannen die Rohbauarbeiten für den Aufzugsschacht des neuen, barrierefreien Zugangs zur Festung Dresden von der Brühlschen Terrasse. Die Bauarbeiten finden im Rahmen der musealen Neugestaltung der Festung Dresden statt. Der etwas versteckte Eingang am Georg-Treu-Platz wird zum Ausgang umgestaltet. Neben dem neuen Zugang über die Brühlsche Terrasse ist auch ein Eingang vom Terrassenufer geplant. Am Samstag worden daher Bagger und Bohrer vom Terrassenufer per Kran ins Baufeld gehoben. Bevor aber die Arbeiten starten können, wird der Baugrube vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Baufirma untersucht. In der Baufläche wird aller 1,50m ein Loch gebohrt. Bis zu 14 Meter soll der Untergrund untersucht werden. Das geschieht nicht mit einem mal.

Der Leiter der Niederlassung Dresden I des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB), Dr. Ulf Nickol bemerkt zur Maßnahme: „Mit dem Einheben der Baugeräte auf die Brühlsche Terrasse, geben wir den Startschuss zum musealen Umbau der Festung Dresden. Wir freuen uns, für die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, an einem der prominentesten Orte Dresdens, die Rahmenbedingungen für ein außergewöhnliches Museum zu schaffen.“

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Die Umbaumaßnahmen in der Festung umfassen den Neubau der Technikzentrale und Toilettenanlage sowie eines neuen Eingangsbereichs und eines neuen Museumshops. Für den vollständig neu gestalteten Rundgang wird ein neues Steg- und Wegesystem eingebaut. Dadurch ist der Besuch der Festung künftig auch für Rollstuhlfahrer möglich.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Der Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, Dr. Christian Striefler begrüßt den Baustart auf der Brühlschen Terrasse: „Wir freuen uns, dass die Bauarbeiten in der Festung Dresden nun beginnen. Wir stehen mit unserem Konzept und den Vorbereitungen für das Erlebnis Festung Dresden, dass wir im Anschluss an die Bauarbeiten eröffnen werden in den Startlöchern und können es kaum erwarten, unseren Gästen diese neue Erlebnisausstellung zu präsentieren. Freuen Sie sich auf eine Reise in die Geschichte der einst modernsten Festungsanlage Europas. Wir danken unserem verlässlichen Partner, dem Sächsischen Immobilien- und Baumanagement und wünschen für die Arbeiten viel Erfolg.“  

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Durch die Lastbeschränkung der Zufahrt zur Brühlschen Terrasse ist es notwendig Bagger, Bohrgerät und Kranteile, die bis zu 20 Tonnen schwer sind, vom Terrassenufer aus auf die Brühlsche Terrasse zu heben – dafür steht ein 200 Tonnenkran bereit.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Die Umgestaltung der Festung soll im Spätherbst 2019 abgeschlossen sein, hierfür werden 4,3 Millionen Euro investiert. Diese Baumaßnahme wird finanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Der Aufzugskopf auf der Brühlschen Terrasse soll eine halbtransparente, nachts hinterleuchtete Metallverkleidung erhalten. Als neuer Zugang wird die Gestaltung an den wehrhaften Charakter der Festung erinnern – zudem greift das Motiv des Rhombenmusters die Ästhetik der historischen Metalltüren der Festung auf.

Baugrube  Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Die Löwenköpfe an den Seiten des Zugangs, in Verbindung mit dem Schriftzug „Festung Dresden“ sowie ein Infomonitor am Aufzugsportal verorten den Eingang. Die Löwenköpfe als Türklopfer sind ein klassisches Motiv historischer Tore, vergleichbar denen am Dresdner Residenzschloss. Der Löwe ist gleichzeitig Wappentier der Landeshauptstadt Dresden und der Wettiner.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

 

So könnte der Fahrstuhl aussehen. Er ist für 8-10 Personen  Quelle: Loewe_low-Architekturbuero_Raum_und_Bau_GmbH

Quelle: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement

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