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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Fahndungen mit Erfolg - Bundespolizei verhaftet fünft Gesuchte

Polizei-Pressemeldung  30.07.2018 13:00 Uhr - Breitenau (ots) - Im Rahmen der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung verhafteten die Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am 29. Juli 2018 fünf gesuchte Personen aus dem In- und Ausland.

Am Sonntag überprüften die Bundespolizeibeamten einen Kleinwagen nebst Insassen auf dem Parkplatz "Am Heidenholz", der Bundesautobahn 17. Für einen 40- jährigen Polen hatte die Kontrolle erhebliche Konsequenzen. In der Vergangenheit verübte er Diebstahlshandlungen im Bereich Bremen und wurde durch die Justiz verurteilt. Die geforderte Geldstrafe, in Höhe von 2728,72 EUR, konnte er nicht aufbringen und hatte somit seinen Haftantritt für die nächsten 118 Tage in der Justizvollzugsanstalt Dresden.

Fünf Minuten später war die Reise für eine Frau aus Rumänien (31 Jahre) beendet. Sie war Insassin in einem Reisebus aus Rumänien.  Gegen die Gesuchte lag bereits ein Untersuchungshaftbefehl wegen Eigentumskriminalität, ausgestellt durch das Amtsgericht Tiergarten, vor. Die 31- Jährige musste beim Amtsgericht Dresden vorgeführt werden, das Gericht setzte den Haftbefehl in Vollzug. Die Beamten lieferten sie noch am Abend in die Justizvollzugsanstalt Chemnitz ein.

Drei Stunden darauf überprüften Einsatzkräfte vom Bundespolizeirevier Breitenau auf der Bundesautobahn 17 einen deutschen Staatsangehörigen (22 Jahre) in einem Reisebus. Der Deutsche war für die Justiz kein Unbekannter. Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis war am Amtsgericht Tiergarten gegen ihn die Hauptverhandlung angesetzt. In der Vergangenheit blieb er der Verhandlung fern und die Justiz suchte mit einem Untersuchungshaftbefehl nach ihm.

Darüber hinaus lag noch ein Vollstreckungshaftbefehl vom selbigen Amtsgericht, wegen Hehlerei, vor. Die geforderte Geldstrafe, in Höhe von 1132,00 EUR, konnte er nicht aufbringen. Der Deutsche befindet sich für die nächsten 100 Tage in der Justizvollzugsanstalt Dresden.

30 Minuten später leiteten die Beamten einen grenzüberschreitenden Reisebus aus Serbien nebst Insassen zur polizeilichen Überprüfung ab. Ein Serbe (32 Jahre) durfte aufgrund einer Fahndungsnotierung nicht weiterreisen. Wegen Erschleichens von Leistungen verurteilte das Amtsgericht Tiergarten den Gesuchten. Nach Einzahlung von 289,00 EUR bei der Bundespolizei durfte er den Polizeigewahrsam in Breitenau verlassen.

In den Nachtstunden war für einen Mazedonier (32 Jahre) am Parkplatz "Am Nöthnitzgrund" die Reise beendet. Wegen Eigentumskriminalität in den Bereichen Plauen und Torgau verurteilte die Justiz den Kriminellen in der Vergangenheit. Die geforderten Geldstrafen ignorierte er jedoch und tauchte unter. Nach der Kontrolle der Fahnder der Bundespolizei und der nicht vorhandenen Barmittel war die Hafteinlieferung in Dresden letztendlich die Konsequenz für ihn.


Quelle: Bundespolizeiinspektion Berggießhübel

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