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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Angriff auf einen Zugbegleiter und Reisenden in der S 1 von Meißen nach Dresden

Polizei-Pressemeldung  02.08.2018  14:04 Uhr - Dresden (ots) - Am Freitagabend, dem 27. Juli 2018, gegen 19:10 Uhr wurde ein Kundenbetreuer der Deutschen Bahn mit einem Schlagstock in der S-Bahn bedroht. Vorausgegangen war die Kontrolle einer 3- köpfigen Personengruppe in der Linie S 1, Höhe des Bahnhofes Radebeul-Ost. Hierbei handelte es sich um 2 männliche Personen südländischen Typs im scheinbaren Alter von 18 - 20 Jahren, sowie einer weiteren Jugendlichen im Alter von 15-17 Jahren.

Die Gruppe stieg im Bahnhof Meißen in die S-Bahn und begab sich anschließend in das obere Abteil. Während der anschließenden Fahrscheinkontrolle konnte einer der Reisenden keinen Fahrschein aushändigen und es begann eine heftige Diskussion mit dem Zugbegleiter. Der Jugendliche wurde des Zuges verwiesen und durch den Zugbegleiter zum Ausstieg begleitet.

Nach weiteren heftigen Diskussionen am Ausstieg, kam ein vierter Reisender südländischen Typs hinzu und versuchte den Tatverdächtigen zu beruhigen. Im Zuge der erneuten Diskussion, zog der Tatverdächtige unvermittelt einen Schlagstock aus seiner Hose hervor und bedrohte damit den Zugbegleiter. Am Bahnhof Dresden-Pieschen verließen die Personen gegen 19:14 Uhr die S-Bahn und verblieben dort, um gegen 19:44 Uhr in den nächsten Zug der S 1, Richtung Dresden Hauptbahnhof, zusteigen.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller   ( Bild ist nicht die Tat-SBahn)

Im Zug zog der Tatverdächtige seinen Schlagstock erneut und bedroht einen weiteren männlichen unbeteiligten Reisenden. Durch das Zugpersonal wurde die Bundespolizei Dresden informiert. Jedoch konnten die Personen nicht mehr festgestellt werden, da diese vermutlich im Bahnhof Dresden-Mitte die Bahn verließen.

Zur Aufklärung des Geschehens bittet die Bundespolizei um ihre Mithilfe. Wer befand sich in den betreffenden S-Bahnen (S 1 von Meißen nach Dresden Hauptbahnhof) und kann Angaben zum Tathergang bzw. zu dem Tatverdächtigen machen?

Insbesondere der bisher unbekannte Zeuge der zweiten Bedrohungstat wird gebeten, sich unter der Rufnummer 0351-81 50 20 bei der Bundespolizei Dresden zu melden!


Quelle: Bundespolizeiinspektion Dresden

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