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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - 26-Jähriger muss für 433 Tage ins Gefängnis
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Polizei-Pressemeldung  06.05.2019 13:30 Uhr - Bad Gottleuba (ots) - Die Beamten der Bundespolizeiinspektion Berggießhübel kontrollierten am Sonntag (05.05.2019) auf der A17 die Insassen eines grenzüberschreitenden Linienbusses. Bei der Überprüfung eines türkischen Staatsangehörigen stellte sich heraus, dass der 26-Jährige mit einem Haftbefehl gesucht wird.

Wegen des gemeinschaftlichen unerlaubten Handel Treibens mit Betäubungsmitteln in 31 Fällen wurde der 26-Jährige ursprünglich zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 2 Jahren und 11 Monaten verurteilt. Nach Verbüßung einer Teilstrafe wurde der 26-Jährige im Jahr 2017 in sein Heimatland abgeschoben und gegen ihn eine befristete Wiedereinreisesperre bis zum Jahr 2025 verhangen. Nach seiner Festnahme verbüßt der 26-Jährige im Gefängnis jetzt noch die 433-tägige Restfreiheitsstrafe.

Bereits am Freitag nahmen die Bundespolizisten bei ihren Kontrollen auf der A17 eine rumänische Staatsangehörige (31) fest, welche wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe (500,- Euro) verurteilt wurde. Die nun drohende 50-tägige Ersatzfreiheitsstrafe konnte die 31-Jährige aber abwenden, da sie die noch offene Geldstrafe vor Ort bezahlte.

Am Sonntagmittag überprüften die Bundespolizisten auf der A17 einen 36-Jährigen, welcher als Insasse in einem grenzüberschreitenden Linienbus unterwegs war. Gegenüber den Beamten wies er sich mit einer rumänischen Identitätskarte aus, welche sich bei genauerer Überprüfung als Fälschung herausstellte. Im Zuge der weiteren Ermittlungen fanden die Bundespolizisten heraus, dass es sich bei dem 36-Jährigen um einen serbischen Staatsangehörigen handelt. Weiterhin ergaben die Ermittlungen, dass der 36-Jährige mit seiner falschen rumänischen Identität bereits seit Ende letzten Jahres im Raum Berlin gemeldet ist. Die Zurückschiebung des 36-Jährigen nach Tschechien erfolgte noch am selben Tag.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Berggießhübel

 

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