Dresden (ots) Der Rettungsdienst wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 182 Mal alarmiert. Auch Notarzt und der Rettungshubschrauber waren im Einsatz.

Dresden (ots)  Der Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden wurde in den vergangenen 24 Stunden insgesamt 182 Mal alarmiert. Davon kam in 64 Fällen ein Notarzt zum Einsatz. Fünf Mal musste der Rettungshubschrauber Christoph 38 innerhalb der Stadt eingesetzt werden. Weiterhin wurden 215 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Die Feuerwehr wurde zu vier Brandeinsätzen und in 14 Fällen zur Leistung von Technischer Hilfe gerufen. Außerdem kam es zu drei Fehlalarmen, welche durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden.

Rauchwarnmelder löst rechtzeitig aus

Wann: 28.04.2021, 10:55 - 12:40 Uhr
Wo: Robert-Berndt-Straße

Der Integrierten Regionalleitstelle Dresden wurden Brandgeruch und ein piepender Rauchwarnmelder gemeldet. Bei der Lageerkundung stellten die Einsatzkräfte im dritten Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses deutlichen Brandgeruch fest. Da niemand die Wohnungseingangstür öffnete, verschaffte sich ein Trupp unter Atemschutz gewaltsam Zutritt zur Brandwohnung. In der Küche fanden die Kollegen eine Pfanne mit verkohlten Speiseresten vor, welche auf dem eingeschalteten Herd stand.

Der Trupp schaltete den Herd aus und löschte den Inhalt der Pfanne mit Wasser. Um den Brandrauch zu entfernen wurde die Wohnung im Anschluss belüftet. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 32 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Striesen, der Rettungswache Leuben, der U-Dienst, der B-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz.

Brand im Treppenraum

Wann: 28.04.2021, 22:11 - 23:45 Uhr
Wo: Budapester Straße

Über den Notruf 112 wurde der Integrierten Regionalleitstelle Dresden ein Wohnungsbrand im Erdgeschoss eines 11-geschossigen Wohnhochhauses gemeldet. Als die ersten alarmierten Kräfte vor Ort eintrafen, brannten im Eingangsbereich des Hochhauses mehrere Ballen Zeitungspapier. Der Großteil der Bewohner hatte sich im Innenhof des Wohnviertels in Sicherheit gebracht. Mit einem Strahlrohr nahm ein Trupp unter Atemschutz die Brandbekämpfung auf. Im Anschluss wurde der betroffene Bereich mit Drucklüftern vom Brandrauch befreit.

Eine 33-jährige Frau und die 7- sowie 14-jährigen Töchter wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus transportiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren 50 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Löbtau und Altstadt, der Rettungswache Johannstadt, der U-Dienst, der B-Dienst sowie die Stadtteilfeuerwehr Kaitz.

Quelle: Feuerwehr Dresden