(ots). Die Einsatzzahlen an den Weihnachtsfeiertagen bewegten sich bei Feuerwehr und Rettungsdienst in der Landeshauptstadt Dresden im Vergleich zum Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau. Der Rettungsdienst wurde vom 24. bis 26. Dezember insgesamt 693 Mal alarmiert. In 216 Fällen kam ein Notarzt zum Einsatz. Fünf Mal wurde der Rettungshubschrauber Christoph 38 im Leitstellenbereich eingesetzt. Außerdem wurden 187 qualifizierte Krankentransporte durchgeführt. Die Feuerwehr musste im selben Zeitraum zu insgesamt 22 Brandeinsätzen ausrücken. Das scharfe Anbraten von Weihnachtsspeisen führte in einigen Fällen zu einer Rauchentwicklung, welche die Feuerwehr auf den Plan rief. Die als Brandeinsatz zu kennzeichnenden Einsätze haben sich um fast 50 % erhöht. Die Einsatzkräfte wurden außerdem zu drei Fehlalarmen durch automatische Brandmeldeanlagen alarmiert. Die Einsätze für Technische Hilfeleistungen waren mit 44 Einsätze ebenso unter dem Niveau von 2024.

Einsatz der Feuerwehr Dresden. Symbolfoto: MeiDresden.deEinsatz der Feuerwehr Dresden. Symbolfoto: MeiDresden.de

Nachtrag zum Großbrand einer Scheune Datum: 24. Dezember 19:10 - 15:51 Uhr Einsatzort: Hauptstraße Weißig
Durch die Menge des Brandgutes und den Transport zur Ablöschstelle zog sich der Einsatz noch bis ca. 14:00 Uhr vor Ort hin. Bis dann alle Fahrzeuge wieder an ihren Standorten waren, war es fast 16.00 Uhr. Im Nachgang wurde die Einsatzstelle am Abend des 25.12.25 nochmals kontrolliert, hierbei wurden keine Feststellungen gemacht und somit kehrten die Einsatzkräfte wieder zurück zur Wache. Am 26.12.25 in der Zeit von 08:17 - 09:23 Uhr wurde eine weitere Nachkontrolle durchgeführt. Hier stellten die Kameraden, aber einen qualmenden Bereich fest. Dieser wurde mittels Dunghaken geöffnet und erneut mit Wasser abgelöscht. Zu diesem Einsatz waren 18 Einsatzkräfte der Stadtteilfeuerwehr Weißig und der Feuer- und Rettungswache Striesen ausgerückt.

Brand eines Adventskranzes Datum: 24. Dezember 22:15 - 23:37 Uhr Einsatzort: Geystraße, Strehlen
Schnelles Handeln hat am 24.12.25 dafür gesorgt, dass kein größerer Schaden entstanden ist. Was war passiert? Die Feuerwehr wurde über den Notruf zu einem Brand in einem Einfamilienhaus alarmiert. Der Feuerwehrrettungswagen traf als erstes an der Einsatzstelle ein. Der Fahrzeugführer teilte dem Einsatzleiter mit, dass das Feuer bereits gelöscht sei. Durch die Feuerwehreinheiten wurde der Bereich kontrolliert, ein abgebranntes Gesteck sowie ein angebrannter Tisch, nebst Stuhl wurde erkundet. Eine Rauchentwicklung war noch wahrnehmbar. Dadurch wurde die Wohnung natürlich belüftet. Die vier anwesenden Personen, welche alle Löschmaßnahmen durchgeführt hatten, zeigten leichte Schmauchspuren, so dass sie rettungsdienstlich untersucht werden mussten. Aber die Kohlenstoffmonooxidkonzentration war unbedenklich, sodass alle vor Ort bleiben konnten. Hier ist nochmal ausdrücklich daraufhin hinzuweisen, sollten Sie Löschmaßnahmen durchführen, denken sie bitte an Ihre eigene Gesundheit. In dem Fall ist es gut ausgegangen. In dem Einsatz waren insgesamt 29 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt, der A-Dienst, die Stadtteilfeuerwehr Kaitz und die Rettungswache Johannstadt.

Brand im leerstehenden Gebäude © Feuerwehr DresdenBrand im leerstehenden Gebäude © Feuerwehr Dresden

Brand in leerstehenden Gebäude Datum: 26. Dezember 22:19 - 01:19 Uhr Einsatzort: Kipsdorfer Straße, Tolkewitz
Aus noch zu ermittelnder Ursache kam es zu einem Brandereignis in einem alten leerstehenden Gebäude. Die zuständige Feuer- und Rettungswache Striesen wurde sofort alarmiert. Bei Eintreffen mussten mehrere Bauzäune überwunden werden um zum Brandobjekt zu gelangen. Es brannte ein Raum im ersten Obergeschoß, das Feuer drohte auf das Dach überzugreifen, so dass schnelles Handeln erforderlich war. Mit einem Strahlrohr und unter Verwendung von Atemschutzgeräten gingen die Einsatzkräfte zur Brandbekämpfung in das Brandgeschoß zum Innenangriff vor. Über eine Drehleiter wurde die Dachhaut gekühlt. Das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden, das Überspringen auf das Dach wurde verhindert. Zur gezielten Rauchableitung wurden Akkulüfter eingesetzt. Die Polizei hat mit der Ursachenforschung begonnen. In dem Einsatz waren 24 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen, Altstadt, Übigau, der B-Dienst und der U-Dienst. Weiterhin waren Kräfte der Rettungswache Leuben an dem Einsatz beteiligt.

Quelle: Feuerwehr Dresden