(ots) Die Feuerwehr Dresden wurde zu einer Tierrettung alarmiert, nachdem mehrere Entenküken in einem Regenwasserfallrohr eingeschlossen waren. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Tiere in etwa einem Meter Tiefe hörbar und sichtbar. Da eine Rettung über das Fallrohr im Innenhof nicht möglich war, wurde die Tiefgarage des Gebäudes durch den Sicherheitsdienst geöffnet, um Zugang zum darunterliegenden Abwasserrohr zu erhalten. Dort konnten Einsatzkräfte nach dem Lösen der Rohrschellen das Rohr beschädigungsfrei öffnen und alle vier Küken sicher befreien.

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Anschließend wurden die Tiere ihrer wartenden Entenmutter zurückgeführt. Da die unmittelbare Umgebung für die Entenfamilie ungeeignet erschien, begleiteten die Einsatzkräfte die Tiere noch bis zur Elbwiese. Die Küken wurden hierfür in einer Transportkiste gesichert, während die Entenmutter den Weg entlang der Elsasser Straße, über den Sachsenplatz bis zum Käthe-Kollwitz-Ufer begleitete. An der Elbe konnten die Tiere schließlich wohlbehalten freigelassen werden und schwammen gemeinsam elbaufwärts davon. Das Abwasserrohr wurde im Anschluss wieder ordnungsgemäß verschlossen. Es entstand kein Sachschaden. Im Einsatz waren sechs Kolleginnen und Kollegen der Feuer- und Rettungswache Altstadt.

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Auch sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt wurden um 21:10 Uhr zu einer Tierrettung auf die Bärwalder Straße alarmiert. Dort war ein Vogel in einen Gully geraten und konnte sich nicht selbstständig befreien. Mittels Schachthaken öffneten die Einsatzkräfte den Schacht. Da der Vogel trotz der Öffnung nicht eigenständig herausflog, stieg eine Einsatzkraft in den Schacht hinab und rettete das unverletzte Tier. Anschließend konnte der Vogel wieder in die Freiheit entlassen werden.

Quelle: Feuerwehr Dresden