Im Jahr 2025 wurden in Sachsen durch 35 Betriebe 767 Tonnen Strauchbeeren geerntet. Nachdem aufgrund von extremen Spätfrösten im Jahr 2024 nur 193 Tonnen geerntet wurden, war die Ernte 2025 wieder auf einem guten Niveau. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden mehr als 80 Prozent der gesamten Anbaufläche von knapp 337 Hektar zur ökologischen Erzeugung genutzt (295 Hektar). Die in Sachsen bedeutendste Strauchbeerenart ist die Aroniabeere. Deutschlandweit wird sie auf 1.002 Hektar angebaut. Mit einem Anbauumfang von 149 Hektar belegt Sachsen damit Platz 3 hinter Brandenburg und Bayern.
Aroniabeere bedeutendste Strauchbeerenart in Sachsen. Foto:Goran Horvat auf Pixabay
Sachsenweit hat die Aroniabeere einen Anteil von knapp 45 Prozent an den geernteten Strauchbeeren. Im Vergleich zum Vorjahr (5 Tonnen bzw. 0,4 Dezitonnen je Hektar), als Spätfröste für erhebliche Ernteausfälle sorgten, wurde mit 340 Tonnen bzw. 22,8 Dezitonnen je Hektar wieder fast das Ergebnis von 2023 erreicht (25,7 Dezitonnen je Hektar). Weitere wichtige Strauchbeerenarten waren die Johannisbeeren (116 Hektar) und die Kulturheidelbeeren (27 Hektar). Die übrigen Fruchtarten, darunter Himbeeren und Stachelbeeren, machten eine Fläche von rund 40 Hektar aus. Unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen1) wurden überwiegend Himbeeren angebaut. Fast drei Viertel der sächsischen Strauchbeerenanbaufläche liegen im Kreis Meißen. Ebenso befinden sich in diesem Landkreis fast 80 Prozent der sächsischen Öko-Anbaufläche von Strauchbeeren.
Im Rahmen der Strauchbeerenerhebung werden landwirtschaftliche Betriebe mit einer Mindestanbaufläche für Strauchbeeren von 5.000 Quadratmetern im Freiland bzw. 1.000 Quadratmetern unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen befragt
Quelle: STATISTISCHES LANDESAMT DES FREISTAATES SACHSEN