ots) Der Rettungsdienst wurde am vergangenen Wochenende insgesamt 755-mal alarmiert. In 229 Fällen war der Einsatz eines Notarztes erforderlich. Darüber hinaus führten die Einsatzkräfte 248 qualifizierte Krankentransporte durch. In neun Fällen kam ein Rettungshubschrauber im Leitstellenbereich zum Einsatz. Die Feuerwehr Dresden wurde im gleichen Zeitraum zu 13 Brandeinsätzen alarmiert. 36 weitere Einsätze entfielen auf technische Hilfeleistungen, darunter die Unterstützung bei Verkehrsunfällen, das Beseitigen ausgelaufener Betriebsmittel sowie Tragehilfen für den Rettungsdienst. Darüber hinaus kam es zu vier Fehlalarmen, die durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden.

Rauchentwicklung aus ehemaligem Parkhaus -  Wann? 23. Januar 2026, 13:25 - 14:17 Uhr - Wo: Niedersedlitzer Straße, Prohlis

Die Feuerwehr Dresden wurde zu einer Rauchentwicklung aus einem nicht mehr genutzten Parkhaus alarmiert. Vor Ort bestätigte sich die Lage. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte auf einem Parkdeck eine Matratze. Der Brand konnte mit einem Strahlrohr rasch gelöscht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Im Einsatz waren 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt sowie der B-Dienst und der U-Dienst.

Spülmaschine brennt - Wann? 24. Januar 2026, 18:58 - 21:16 Uhr - Wo: Leipziger Straße, Leipziger Vorstadt

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte erfolgte eine Lageeinweisung durch den Sicherheitsdienst. Dieser gab an, dass in einer Teeküche im Erdgeschoss eines Verwaltungsgebäudes eine Spülmaschine aus bislang ungeklärter Ursache in Brand geraten war. Weitere Personen befanden sich nicht im Gebäude, verletzt wurde niemand. Der betroffene Bereich war verraucht, die Tür zur Teeküche geschlossen. Die Feuerwehr schaltete die betroffenen Bereiche stromlos und löschte den Brand unter Atemschutz mit einem Strahlrohr. Anschließend wurden die betroffenen Gebäudeteile mit einem Lüfter entraucht. Eine Kontrolle angrenzender Bereiche ergab eine geringe Rauchausbreitung, die durch gezielte Ventilation beseitigt wurde. Im Einsatz waren 38 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau, der Rettungswache Pieschen sowie der B-Dienst und der U-Dienst.

Schaden RTW  Foto: FW DresdenSchaden RTW Foto: FW Dresden

Sachbeschädigung während Rettungseinsatz - Polizei ermittelt - Wann? 25. Januar 2026, 18:58 - 21:16 Uhr - Wo: St. Petersburger Straße, Seevorstadt

Unbekannte haben während eines laufenden Rettungseinsatzes einen Rettungswagen sowie Rettungsequipment beschädigt. Während die Einsatzkräfte eine Patientin in einer Wohnung in der 10. Etage eines Wohnhochhauses medizinisch versorgten, wurde in einem kurzen unbeobachteten Moment ein Rettungsrucksack entwendet und anschließend aus einem Fenster geworfen.

Der Rettungsrucksack traf den vor dem Gebäude abgestellten Rettungswagen. Dabei wurde das Fahrzeug erheblich beschädigt, unter anderem an der Motorhaube und der Frontscheibe. Der Rettungsrucksack wurde in der Nähe des Fahrzeugs aufgefunden und wies beschädigten Inhalt auf.

Foto: FW DresdenFoto: FW Dresden

Der Transport der Patientin verzögerte sich, da zunächst ein weiterer Rettungswagen nachalarmiert werden musste. Die Patientin wurde anschließend ins Krankenhaus transportiert. Der beschädigte Rettungswagen wurde außer Dienst genommen und ist nicht mehr einsatzfähig. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 


Unsere Haltung dazu ist klar:

"Uns fehlen die Worte für dieses zutiefst verwerfliche Verhalten. Während unsere Einsatzkräfte alles dafür getan haben, einem Menschen schnell zu helfen, wurde ihre Arbeit mutwillig behindert. Ein solcher Angriff auf einen laufenden Rettungseinsatz gefährdet nicht nur unsere Einsatzkräfte und verzögert dringend notwendige Hilfe für Patientinnen und Patienten, sondern hätte auch unbeteiligte Passantinnen und Passanten auf der Straße treffen können. Dafür haben wir keinerlei Verständnis."


Quelle: Feuerwehr Dresden