Die Landeshauptstadt Dresden will am Schlesischen Platz (Vorplatz Bahnhof Neustadt) ein Fahrradparkhaus bauen. Als Vorbereitung sind ab Montag, 13. April 2026, bauliche und verkehrstechnische Anpassungen des nordöstlichen Bereiches des Schlesischen Platzes notwendig. Während der sechswöchigen Bauzeit wird der Schlesische Platz für den Kfz-Verkehr gesperrt. Das Parken ist während dieser Zeit ebenfalls nicht möglich. Der Linienbusverkehr wird aufrechterhalten, teilweise werden aber Haltestellen verlegt. Die Fahrgastinformationen erfolgen direkt vor Ort durch die Verkehrsunternehmen. Fußgänger und Radfahrer werden um das Baufeld geführt.

Visualisierung Siegerentwurf Fahrradparkhaus Schlesischer Platz © KNERER UND LANG Architekten GmbHVisualisierung Siegerentwurf Fahrradparkhaus Schlesischer Platz © KNERER UND LANG Architekten GmbH

Für den Bau des Fahrradparkhauses wird der nordöstliche Teil des Schlesischen Platzes umgestaltet. Dabei werden Pkw-Stellplätze, Verkehrsinseln, Fahrwege und die Platzentwässerung angepasst. Eine Bedarfshaltestelle für Busse wird auf der Dr.-Friedrich-Wolf-Straße errichtet und die öffentliche Beleuchtung geringfügig angepasst. Mit der Ausführung der Straßenbauleistungen ist die Firma Sächsische Straßen- & Tiefbaugesellschaft mbH aus Bannewitz beauftragt. Die Kosten der Tiefbauleistungen betragen etwa 200.000 Euro.

Nach Abschluss der vorbereitenden Baumaßnahme erfolgt im Spätsommer der Baubeginn für das Fahrradparkhaus selbst. Mit dem rund 1.200 Quadratmeter großen Fahrradparkhaus entstehen 800 neue Stellplätze für Fahrräder und 92 Schließfächer. Die Kosten für das Fahrradparkhaus belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Euro. Davon sind 2,4 Millionen Euro Fördermittel des Bundesamtes für Logistik und Mobilität aus dem Förderprogramm "Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen".

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Hintergrund:
Der Bahnhof Dresden Neustadt ist ein zentraler Knotenpunkt zwischen öffentlichem Verkehr und Fahrradverkehr. Derzeit gibt es dort insgesamt 228 teilweise überdachte Fahrradstellplätze. Analysen im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Radverkehrskonzeptes im Jahr 2014 zeigten bereits, dass diese Kapazität an ihre Grenzen kommt und der Bedarf an Fahrradabstellmöglichkeiten an diesem Standort stieg. Besonders gefragt sind sichere und wettergeschützte Abstellmöglichkeiten, weil die Fahrräder auch aufgrund des wachsenden Anteils an E-Bikes, wertvoller sind.

Weitere Informationen: www.dresden.de/fahrradparkhaus

Quelle: Landeshauptstadt Dresden