Die Sommerpause mit der Wartung der Lufthansa A380 Flotte ist beendet. Am Sonntagmorgen gegen 8 Uhr schwebte der Vierte A380 "Mike-Kilo" in Dresden ein. Ein Großauftrag der Lufthansa macht es möglich, dass in Dresden sechs der acht A380 der Fluggesellschaft gewartet und die anstehenden Checks durchgeführt werden. Beim C-Check werden unter anderem Triebwerke, Hydraulik, Elektrik, Fahrwerk, Tanks und die Tragflächenversteifung untersucht.
Foto: Ralf Hasenpflug
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Lufthansa rüstet ihre acht A380 um und baut eine komplett neue Business Class in ihr größtes Flugzeug ein. Künftig bietet die Business Class in der A380 noch mehr Komfort und Privatsphäre auf einem neuen Premium-Niveau. Die neuen Thompson-Sitze haben eine Sitzbreite von 58 cm, eine Bettlänge von mindestens zwei Metern und flexible Zwischenwände – die bequemste Business Class in der A380 die es je gab. Dabei ist jeder der 68 Sitze vom Gang aus direkt zu erreichen.
Es sind aus Platzgründen 10 Sitze weniger vorgesehen. Dafür gibt es mehr Funktionen und bessere Aufteilung nebeneinander. Neben den Umrüstungen wurden unter anderem auch Paneele und Lackflächen aufgefrischt. Zulieferer für Ersatzteile sind unter anderem ACOSA aus Görlitz, die liefern zB. Trennwände, Bodenplatten und anderes Zubehör. Da der A380 nicht mehr gebaut wird, ist es sehr schwer Ersatzteile zu besorgen. Firmen gibt es nicht mehr und der Markt ist durch die Emirates leer gekauft.
Foto: Ralf Hasenpflug
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Die Wartung und Reparatur von Flugzeugen der Airbus-Familie ist einer der drei großen Geschäftsbereiche bei EFW – neben der Umrüstung von Passagier-zu Frachtflugzeugen und der Produktion von Leichtbauteilen (Kabinenausstattung, Fußbodenelemente) für neue Airbus-Flugzeuge. Die EFW hat aktuell etwa 2200 Mitarbeitende in Dresden und Kodersdorf (bei Görlitz) beschäftigt.
Nach dem Plan kommen noch "Mike Alpha" und die "Mike Lima". Die andern beiden "Mike Mike" und "Mike November" bekommen neben der Kabinenrunderneuerung den D-Check und das wird in Manila gemacht, weil die Flieger für jeweils rund 120 Tage am Boden bleiben müssen.