Mit der KAISERMANIA kehrt Roland Kaiser im Sommer erneut für vier Konzerte ans Elbufer zurück. Am 31. Juli und 1. August sowie am 7. und 8. August 2026 werden auf dem Gelände der Filmnächte am Königsufer fast 50.000 Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher erwartet. Nach den bereits 57 vorhergehenden Auftritten in der sächsischen Landeshauptstadt sind auch diese vier Konzerte bereits wieder ausverkauft. 

Archivfoto: MeiDresden.deArchivfoto: MeiDresden.de

Der Tourismusverband Dresden (TVDD) e.V. begrüßt diese starke Nachfrage ausdrücklich. „Aus Sicht unseres Verbandes zeigt die KAISERMANIA einmal mehr, welche Bedeutung kulturelle Großveranstaltungen für Dresden haben. Sie stärken die nationale Sichtbarkeit der Stadt, schaffen konkrete Reiseanlässe und sorgen für zusätzliche Wertschöpfung in Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Mobilität, Kultur- und Freizeitwirtschaft“, so Martin Raich, stellvertretender Vorsitzender des TVDD und General Manager des Hilton Dresden. „Wir freuen uns sehr über die enorme Nachfrage. Die KAISERMANIA ist für Dresden längst mehr als ein Konzertformat. Sie ist ein touristischer Leuchtturm, der Gäste aus ganz Deutschland anzieht und der Stadt ein positives, emotionales Bild gibt. Die Hotellerie spürt diese Wirkung bereits deutlich. Das erste Wochenende ist de facto fast ausgebucht und auch für das zweite Konzertwochenende sieht es gut aus. Hier liegen die Rückmeldungen aus der Branche derzeit bei rund 85 Prozent Auslastung. Das ist ein sehr gutes Signal, zugleich gibt es noch Kapazitäten. Wer die KAISERMANIA mit einem Dresden-Aufenthalt verbinden möchte, kann weiterhin Zimmer finden und die Stadt über das Konzert hinaus erleben.“

Die wirtschaftliche Bedeutung solcher Veranstaltungen ist für Dresden erheblich. Eine viel beachtete Studie der Dresden Marketing GmbH zu Open-Air-Konzerten in Dresden hat gezeigt, dass 57 Prozent der Besucher dieser Konzerte Touristen sind, die sich in 32 Prozent Tagesgäste und 25 Prozent Übernachtungsgäste aufteilen. 94 Prozent der touristischen Gäste reisen primär wegen dieses Konzertes nach Dresden. Übernachtungsgäste bleiben im Durchschnitt zwei Nächte in Dresdens Hotels und sonstigen Übernachtungsmöglichkeiten. Gerade die KAISERMANIA entfaltet dabei eine besonders starke Wirkung. Laut der Studie generierten die Gäste der KAISERMANIA beispielsweise im Jahr 2023 einen Umsatz von 21,5 Millionen Euro in der Stadt, davon 16 Millionen Euro touristischen Umsatz. Damit gehört das Format zu den besonders wertschöpfungsstarken Veranstaltungen in der Landeshauptstadt. 

Steigenberger Hotel Dresden © MeiDresden.deSteigenberger Hotel Dresden © MeiDresden.de

Auch zahlreiche andere touristische Dienstleister profitieren unmittelbar von Konzerten wie diesem. Diana Maatz, Vorstandsmitglied des TVDD und Geschäftsführerin der Stadtrundfahrt Dresden GmbH, sieht in der KAISERMANIA ein wichtiges Zusatzgeschäft für die gesamte Branche: „Viele Gäste verbinden den Konzertabend mit einem Kurzurlaub und verbringen das gesamte Wochenende in Dresden. Das spüren wir bei unseren Buchungszahlen für die Stadtrundfahrten direkt und auch die Rückmeldungen aus der Gastronomie und aus dem Einzelhandel bestätigen das mehr als deutlich. Solche Großveranstaltungen bringen Menschen in die Stadt, die Dresden entdecken möchten. Für uns als Dienstleister ist das ein wichtiger Impuls, weil die Gäste vor oder nach dem Konzert zusätzliche Angebote nutzen und die Stadt als Ganzes erleben. Die Dresdner Wertschöpfungskette darf nicht an der Eintrittskarte enden. Ein Konzertbesuch bedeutet eben nicht nur einen Abend am Elbufer, sondern oft auch Hotelübernachtungen, Restaurantbesuche, Einkäufe, Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr, Parkgebühren, Stadtrundfahrten und weitere touristische Angebote. Genau diese Breite macht den Tourismus zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor mit großer Strahlkraft in viele andere Branchen.“

Für die im TVDD zusammengeschlossenen Touristiker ist die KAISERMANIA deshalb ein starkes Beispiel dafür, dass Kultur, Tourismus und Wirtschaft in Dresden gemeinsam und vor allem konsequent gedacht werden müssen. Dresden steht international für Kultur und Tourismus. Diese Säulen prägen das Image der Stadt und sind ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Der Tourismus in Dresden steht allein schon für einen Bruttoumsatz von reichlich 1,3 Milliarden Euro pro Jahr und ein rein tourismusinduziertes Steueraufkommen von reichlich 28 Millionen Euro pro Jahr.

„Wenn wir im Wettbewerb mit anderen Städten bestehen wollen, müssen wir gezielt in Qualität, Sichtbarkeit und Infrastruktur investieren. Veranstaltungen wie die KAISERMANIA zeigen, welches Potenzial Dresden hat. Dafür braucht es verlässliche Rahmenbedingungen, gute Kommunikation rund um Großveranstaltungen, leistungsfähige Mobilitätskonzepte und eine Verwaltung, die solche Formate konstruktiv begleitet. Für Veranstaltungen und Großkonzerte, die zusätzliche Wertschöpfung und Steuermehreinnahmen schaffen, braucht Dresden eine klare Kultur des Ermöglichens“, so Raich weiter.

Der Tourismusverband Dresden wird die Entwicklung des Veranstaltungsstandortes weiter aufmerksam begleiten und steht im Dialog mit den beteiligten Akteuren. Für den Verband ist klar: Großveranstaltungen wie die KAISERMANIA sind nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern ein Aushängeschild für Dresden, ein maßgeblicher Treiber für Übernachtungen und ein extrem wichtiger Baustein für die wirtschaftliche Stärke der Landeshauptstadt. Gerade in Zeiten wie diesen, wo jeder Euro dringender denn ja gebraucht wird, muss die Stadtverwaltung ernsthaft über eine Lockerung der engen Beschränkungen, besonders in Hinblick auf Konzerte, nachdenken.


Quelle: Tourismusverband Dresden e.V.,