(ots). Am vergangenen Wochenende beschäftigten mehrere Diebstahlsdelikte die Bundespolizei in Dresden. In zwei Fällen führten aggressive Auseinandersetzungen und Ladendiebstähle zu Polizeieinsätzen, die in einer Festnahme sowie der Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt endeten.
Am vergangenen Wochenende beschäftigten mehrere Diebstahlsdelikte die Bundespolizei in Dresden. Symbolfoto: MeiDresden.de
Am Freitagabend, dem 18. September 2026, gegen 17:00 Uhr, wurde die Bundespolizei im Dresdner Hauptbahnhof über eine randalierende Person in einem Supermarkt informiert. Eine Streife konnte den mittlerweile flüchtigen Verdächtigen noch im Nahbereich stellen. Demnach hatte der 23-jährige afghanische Staatsangehörige zunächst versucht Waren unbezahlt aus dem Markt zu schmuggeln. Nachdem der Ladendetektiv ihn ansprach, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung. Dabei schlug der 23-Jährige dem Detektiv zweimal mit der Faust gegen die Brust und versuchte zu flüchten. Die Bundespolizisten nahmen den Mann vorübergehend fest. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass gegen den Tatverdächtigen bereits eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Dresden wegen besonders schweren Falles des Diebstahls vorlag. Gegen den Mann wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, dem 20. September 2026, gegen 19:45 Uhr im Bahnhof Dresden-Neustadt. Nach einem Ladendiebstahl kontrollierten Bundespolizisten einen 46-jährigen Mann mit deutsch-polnischer Staatsangehörigkeit. Bei der Überprüfung seiner Personalien kam ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Dresden zum Vorschein. Der Mann war zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen oder alternativ einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro verurteilt worden. Da der Festgenommene die geforderte Summe vor Ort nicht aufbringen konnte, wurde er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen in die Justizvollzugsanstalt Dresden eingeliefert.
Quelle Bundespolizeiinsopektion Dresden